Niemandslieder und die Odyssee: ein jahrtausendaltes Epos und moderne Lyrik.
Wie begegnen sie sich, was liest die Dichterin im alten Text, wie kann sie diesem begegnen, im Spiegel von Übersetzungen? Die Autorin und Multimedia-Künstlerin Patricia Falkenburg lädt im Dialog mit den Kolleginnen der Bücherstube dazu ein, der Odyssee neu zu begegnen.
Eine Frau sieht auf’s Meer, eine andere braut Hexentränke und wieder eine andere entführt ein Kind. Mit der nimmt es kein gutes Ende. Und wovon träumen eigentlich die Sirenen?
Das Niemandsliederprojekt greift Motive aus der Odyssee auf, die dort nur gestreift, aber nicht auserzählt werden. In Gedichten, kurzen Prosaskizzen – „Szenenbildern“ – und Fotovisualisationen wandert es – darin ganz wie Odysseus – zwischen Welten: lässt man sich auf die Gedichte ein, ist es ein ganz und gar poetisches Unterfangen; ebenso aber – folgt man den Szenenbildern – ist es eine Erzählung; nicht zuletzt ist es ein Kunstbuch in seinen vielfach verwobenen Bildkompositionen.
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