Bundesverband GEDOK

Die GEDOK e.V. wurde 1926 in Hamburg von Ida Dehmel gegründet und ist der größte interdisziplinäre Künstlerinnenverband Deutschlands.
Die Kurzform GEDOK stand zunächst für „Gemeinschaft Deutscher und Oestreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen“. Seit 1998 nennt sie sich „Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer“.

Seit Beginn ihres Bestehens konzentrierte sich das frauenpolitische Interesse auf die Förderung von Künstlerinnen aller Kunstgattungen und Kunstrichtungen. Grundidee war neben der interdisziplinären Ausrichtung – die damals wie heute einmalig ist – die Verbindung zwischen Künstlerinnen und Kunstförderern zu festigen.
Anfänglich waren die Sparten Bildhauerei und Malerei, Kunsthandwerk, Musik und Schrifttum, Architektur, Photographie, Schauspiel, Tanz und Gymnastik vertreten.

So gehörten zu ihren frühen Mitgliedern so bekannte Künstlerinnen wie Annette Kolb, Clara Westhoff-Rilke, Alexandra Povorina, Ina Seidel, Lina Carstens, Grete von Zieritz, Elisabeth Treskow oder auch Ida Ehre.

Bundesverband heute

Heutige Fachgruppen sind: Angewandte Kunst, Bildende Kunst, Darstellende Kunst/ Rezitation, Literatur, Musik und die Gruppe der Kunstförderer.

Über 3500 Mitglieder sind bundesweit im GEDOK-Verband zusammengeschlossen. Sie verteilen sich auf 23 regionale Gruppen und die Sektion Österreich / Wien. Die regionalen Vereine arbeiten selbständig, bleiben aber dem gemeinsamen Ziel verpflichtet.

Die GEDOK ist ein gemeinnütziger Verein, der ehrenamtliche Arbeit, Beiträge der Mitglieder, Spenden und projektbezogene, öffentliche Mittel ausschließlich zur Förderung von Künstlerinnen einsetzt.

Die GEDOK ist Mitglied der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste ( IGBK ), der UNESCO, des Deutschen Musikrates, des Deutschen Frauenrates, der Künstlersozialkasse, ist Gründungsmitglied des Kunstfonds und vertreten im Gremium der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst; ferner ist sie kooperativ beteiligt an der Fédération internationale des associations culturelles féminines.

Die GEDOK vergibt Preise für hervorragende Leistungen:

  • in der Bildenden Kunst: Dr. Theobald Simon Preis
  • in der Angewandten Kunst: FormArt Klaus Oschmann Preis
  • in der Literatur: Ida Dehmel Literaturpreis und GEDOK Literaturförderpreis
  • in der Musik: Musikwettbewerb; Internationaler Wettbewerb für Komponistinnen

Bundesgeschäftsstelle
Haus der Kultur, Weberstraße 59 A, 53113 Bonn
Tel 0228- 261 87 79, Fax 0228- 261 99 14
, www.GEDOK.de

Präsidentin
Prof. Ulrike Rosenbach
Kurze Straße 5, 50858 Köln
Tel. 02234- 47482, Fax 02234- 691 487