Aktuelles

Hier veröffentlichen wir Neuigkeiten von der GEDOK KÖLN und ihren Mitgliedern. Veranstaltungstermine sind im Kalender verzeichnet:

Einladung Gila_s Supper Club 04012022

Gila’s Supper Club

Wann, wo und wie der „Supper Club“ auch immer entstanden ist, die Idee ist großartig, weil sie so vielfältige Menschen beisammen bringt und zu einem positiven Miteinander beiträgt – Essen verbindet bekanntlich! Aber auch die Künste…

Dank meiner persischen Wurzeln und meiner humanistischen Familie bin ich praktisch in einer Art „Supper Club“ aufgewachsen! In meiner Familie war es stets Tradition, sein Haus und somit seine Küche allen möglichen Menschen zu öffnen. Ich bin also an der „langen Tafel“ groß geworden. Wir hatten stets viele Besucher und Gäste, die meine wunderbaren Eltern bestens verwöhnt haben. Ich liebe es mit vielen unterschiedlichen Menschen beisammen zu sein, eine gute Zeit und spannende Gespräche zu genießen! Jede Begegnung mit anderen erweitert unseren Horizont und lässt uns schlichtweg lernen! Mit Empathie, Neugier, Offenheit, Respekt und Toleranz lässt sich einfach besser leben!

Seit über 10 Jahren arbeite ich an meinen Bildern mit dem Buchstaben K, da lagen „Kunst, Kulinarik, Kommunikation“ à la „Gila’s Supper Club“ nun nahe! Seit über 25 Jahren führe ich diese alte Familientradition in meinen Räumlichkeiten fort, es ist Zeit meine Tore auch für andere „kunstkulinarikinteressierte“ Menschen zu öffnen! Der Unterschied zum klassischen Supper Club ist, dass eine Person mit seinem auserwählten Kreis von 4 bis 10 Personen zu mir kommt. Ich biete meine persischen Lieblingsspeisen nebst Kulturprogramm in privater Atmosphäre an. Meine Gäste bekommen also eine Einführung in meine Kunst und erfahren, wie das Leben einer Künstlerin so ist.      

Gila’s Supper Club ist ab Januar 2022 für alle Kunstinteressierte zugänglich – ein bis zweimal im Monat.

Gila Abutalebi

Weitere Infos unter www.gilaabutalebi.world

Projekt: Künstlerportal Deutschland

9. Januar 2022

Wir bitten um Ihre Mithilfe:

der Verein Kunst + Projekte e. V. hat das Künstlerportal Deutschland entwickelt, das nun durch Künstlerinnen und Künstler mit Leben erfüllt werden soll. Es ist ein Projekt aus dem Programm Neustart Kultur des BKM, gefördert durch Kultur. Gemeinschaften und für die beteiligten Künstlerinnen und  Künstler / Kulturschaffenden kostenfrei.

Unter Ausnutzung der Möglichkeiten von Globalisierung und Digitalisierung wird eine Plattform geschaffen, wo Künstlerinnen und Künstler sich national und international Aufmerksamkeit und Anerkennung sichern können.

Hier kann sich jede Künstlerin und jeder Künstler der angewandten und bildenden Kunst, die in Deutschland lebt und arbeitet, sich eintragen lassen (wenn sie möchte), diskriminierungsfrei und  antirassistisch.

Auf der Website https://kuenstlerportal-deutschland.de erhalten Sie weitere Informationen und können sich eintragen lassen. Entweder mit Verlinkung zur eigenen Website, mit E – mail-Adresse oder einer Sedcard (wird von uns angefertigt). Beachten Sie auch den Film auf YouTube (befindet sich auf der Startseite vom Künstlerportal ganz unten), wo alles erklärt wird.

Auch werden neben den konventionellen Kommunikationswegen die Social Media Möglichkeiten genutzt.

Bitte unterstützen Sie unser Vorhaben mit einem Eintrag und informieren Sie bitte weitere Kolleginnen und Kollegen.

Nachruf für Marie T. Martin

19. November 2021

Wir trauern um Marie T. Martin, die am 2. November 2021 im Alter von nur 39 Jahren verstarb.

Sie war als Lyrikerin und Erzählerin viele Jahre Mitglied der GEDOK KÖLN, wirkte in dieser Zeit an zahlreichen Veranstaltungen mit und hat sie mit ihrer Literatur und ihren immer ungewöhnlichen, inspirierenden Ideen bereichert.

Für das Projekt SATTWERDEN (2017) etwa fasteten wir einen Tag gemeinsam mit ihr, um dabei die Texte für unsere Lesung „Fastentag“ zu schreiben.

Die GEDOK KÖLN vermisst sie als engagiertes Mitglied, seitdem sie nach 12 Jahren in Köln in ihre Freiburger Heimat zurückgekehrt ist, doch persönliche und künstlerische Verbindungen blieben bestehen.
Ihre Gedichte, Prosastücke, Erzählungen und Hörspiele leben von einer hintergründig schwebenden Atmosphäre. Tiefe und Leichtigkeit, verwob sie zu ihrem unverkennbaren Stil, nahm Menschen und Natur genau in den Blick, so phantastisch wie humorvoll.

„Rückruf“ heißt ihr letzter Lyrikband, und nun möchten wir sie zurückrufen.
Doch was bleibt, hat sie selbst ihrem Buch in Form eines Zitats von
Inger Christensen vorangestellt:
          die einzelheiten gibt es, die erinnerung
          das licht der erinnerung; und das nachleuchten
          gibt es.

Das Nachleuchten von Marie T. Martin wird hell und von Dauer sein.
„…verletzlich, heilsam und tröstlich“ nennt Tom Schulz ihre Gedichte.
Tröstlich für alle, die sie kannten und ein Geschenk an die, die in Zukunft ihre Lyrik lesen werden.

Bettina Hesse, Doris Konradi, GEDOK KÖLN

Aus dem Kölner Frauengeschichtsverein:

25. Oktober 2021

Gerne weisen wir an dieser Stelle auf 2 Veranstaltungen des Kölner Frauengeschichtsvereins hin:
Führung durch die Ausstellung „Politische Plakate“ zum Thema Frauen.
20. November Führung mit Claudia Pinl als Zeitzeugin und Expertin zur Geschichte der Kölner Frauenbewegung und mit Nuria Cafaro als ‚Nachgeborener‘ und heutigen Aktivistin.
Irene Franken moderiert und erzählt ggf. auch aus dem Nähkästchen.
Ort: Galerie Horbach, Wormserstr. 23, Südstadt
Führung: 16:00 Uhr
Eintritt: frei

30 . November 2021 Jüdinnen in Köln – religiös, karitativ, feministisch – kein Widerspruch? (Irene Franken)
An diesem Abend werden Kölner Frauen vorgestellt, die relevante Positionen im städtischen und kulturellen Leben sowie in der Frauenbewegung einnahmen: die für die Synagogengemeinde Roonstraße aktive Klara Caro, die Frauen der zionistischen Familie Bodenheimer, Margarethe Tietz als Kunst-Mäzenin und Wohltäterin jüdischer Einrichtungen, die Frauenrechtlerin und Amtsleiterin Hertha Kraus (allerdings Quäkerin) sowie eine Künstlerin aus der GEDOK.

Stadt Köln in Kooperation mit dem Kölner Frauengeschichtsverein und der Melanchthon Akademie
Vortrag am Donnerstag, 29. November 19.30 Uhr
Ort: Melanchthon Akademie, Veranstaltungs-Nummer Nr. 1080S, Anmeldung erbeten unter anmeldung@melanchthon-akademie.de

Camille van Lunen
Camille van Lunen

Camille van Lunen neues Werk „FUSION“

22. Oktober 2021

hat den PRIX DU DEPARTEMENT DE LA LOIRE bei der BIENNALE DE MUSIQUE VOCALE CONTEMPORAINE gewonnen.
Uraufführung mit dem Chœur Symphonia/ St Etienne und dem Posaunisten Hamid Medjebeur
Leitung Yannick Berne. 11. November, 18.30 h. Eglise St Pierre le Corbusier.
Firminy – site le Corbusier
www.festyvocal.fr

Neue Veröffentlichung
bei Furore Verlag

Dorothee Oberlinger

Ordensverleihung zum Tag der Deutschen Einheit

1. Oktober 2021

und zwar das Verdienstkreuz 1. Klasse
an Professorin Dorothee Oberlinger

„Königin der Blockflöte“ – so wird Dorothee Oberlinger auf den Konzertpodien der Welt genannt, und selbst diejenigen, die im Kindesalter dieses Instruments überdrüssig geworden sind, vermag sie mit ihrer Musik zu begeistern. Dorothee Oberlinger gehört als Virtuosin ihres Instruments zur absoluten Weltklasse. Dabei beschäftigt sie sich nicht nur intensiv mit Barockmusik, sondern ebenso mit der zeitgenössischen Musik und hat auch gegenüber Pop keine Berührungsängste. Seit 2009 leitet Dorothee Oberlinger im hessischen Bad Arolsen die jährlichen Barockfestspiele, seit September 2018 ist sie Intendantin der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci. Bei all ihrem Wirken ist es ihr besonders wichtig, junge Menschen an die Musik heranzuführen. Mit ihren frischen, mitunter ungewöhnlichen Konzepten spricht sie gezielt Kinder und Jugendliche an – denn Musik mit all ihren Stilen schafft Glücksmomente schon bei den ganz Jungen!
(Text: Bundespräsidialamt vom 29.09.2021 )

Herzlichen Glückwunsch auch von der GEDOK KÖLN!

Johanna Hansen

SEITENWECHSEL

28. September 2021

so heißen Tagebuchnotizen aus dem Rheinland, aus Riga, Portland, Oregon; aus Barcelona und Kathmandu.

Johanna Hansen beginnt als erste von sechs Autorinnen und Autoren des zweiten SEITENWECHSELS, der von Faust-Kultur aufgenommen wird.
Was ihr zu Denken gibt, ist, was ihr begegnet: die Kunst, die Nonnen des Augustiner-Ordens, der Kirschbaum der Kindheit, die Natur.

https://faustkultur.de/literatur-zeitgeist/seitenwechsel-2/

Johanna Hansen

23. September 2021

Den Atem stillen oder das Brot der Künstlerin
in:
BROTJOBS & LITERATUR
Iuditha Balint / Julia Dathe / Kathrin Schadt / Christoph Wenzel (Hg.)

„Autor:innen haben meist Brotjobs, sprechen aber selten darüber. Selbst sie gehen oft davon aus, dass bei preisgekrönten Kolleg:innen das literarische Schaffen die tragende Einnahmequelle ist. Wie unter teils prekären Bedingungen Literatur geschrieben wird, wie sich die Arbeitssituation auf Autor:innen und ihre Werke auswirkt, welche Wechselwirkungen von Brotberufen und literarischem Arbeiten es geben kann – davon erzählen hier die Texte von Philipp Böhm, Crauss, Dominik Dombrowski, Özlem Özgül Dündar, Dincer Gücyeter, Johanna Hansen, Adrian Kasnitz, Ulrich Koch, Thorsten Krämer, Stan Lafleur, Isabelle Lehn, Swantje Lichtenstein, Daniela Seel, Sabine Schiffner, Sabine Scho, Janna Steenfatt, Michael Schweßinger, Karosh Taha und Juliane Ziese.“
bestellbar beim Verbrecher Verlag:
Broschure, ca. 200 Seiten,
Preis: 19,00 €; ISBN: 9783957324986
https://www.verbrecherverlag.de/book/detail/1069