Musik


OPEN CALL ~all female

Bildende Kunst, Musik

12. Januar 2024 (Fr) – 01. März 2024 (Fr)

LTK4 im Lutherturm

(for English – see below) LTK4 – Klangbasierte Künste Köln sucht für eine Gruppenausstellung mit Eröffnung am Mittwoch dem 24.04.2024 nach vier bildenden Künstlerinnen, welche Ihre visuelle künstlerische Praxis mit auditiven Elementen im Analogen sowie Digitalen erweitern möchten. Das Kuratorenteam möchte damit diejenigen Bildenden Künstlerinnen unterstützen, welche ihre persönlichen Grenzen zum Musikalischen und Klangkünstlerischen ausloten […]

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Frau hoch drei –

Literatur, Musik

08. März 2024 (Fr) - 19:30 - 21:00 Uhr
Cafe F., Venloerstr. 135, Pulheim

ein literarischer Abend auch für Männer.

Gerade der Arbeit von Künstlerinnen kommt noch immer ein besonderes politisches, ich bin fast versucht zu schreiben, aufrührerisches Element zu: galten wir doch noch bis in die jüngste Vergangenheit auch hierzulande für unfähig, Wesentliches zu schaffen.

Frau hoch drei, das sind die Autorinnen Patricia Falkenburg und Margit Hähner sowie Claudia Haider mit ihren Flöten, treten zum Internationalen Frauentag den Beweis an – sollte es dessen noch bedürfen – dass sie nicht in Elfenbeintürmen zu finden sind, sondern mitten in Leben und Gesellschaft.
Lassen Sie sich überraschen wie vielgestaltig, unterhaltsam und nachdenklich von Frauen geschriebene Literatur sein kann.

Ach, sie kennen die GEDOK nicht? Dann lassen Sie sich erzählen, was es mit dem ältesten Verband von Künstlerinnen und Kunstfördernden im deutschsprachigen Raum auf sich hat: das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen aller Disziplinen lohnt die Entdeckung.

Foto: Thomas Götz

Irene Kurka – Konzert

Musik

09. März 2024 (Sa) - 20:00 - 21:30 Uhr
Schwere Reiter, München

Aus Höhe und Tiefe
mit Werken von Brass (UA), Weidner (UA), Wistinghausen, Muir, Schachtner u.a.
Irene Kurka, Sopran; Martin Wistinghausen, Bass

Dorothee Oberlinger, Foto: Johannes Ritter

26. Magdeburger Telemann-Festtage

Musik

10. März 2024 (So) - 19:30 - 21:00 Uhr
Johanniskirche, Magdeburg

„BARBARISCHE SCHÖNHEIT“
Suiten, Konzerte und Lieder mit osteuropäischem Flair.
Ausführende
Graciela Gibelli Sopran,
Dorothee Oberlinger Blockflöte,
Marcel Comendant Cymbalon,
Il Suonar Parlante Orchestra,
Vittorio Ghielmi Viola da gamba und Leitung.

Als Mitzwanziger trat Telemann in die Dienste des Reichsgrafen von Promnitz in Sorau (heute Żary). Dem jungen Mann mit wachem Geist eröffneten sich prägende Jahre. Er erschloss sich nicht nur die mit französischer höfischer Musik gefüllte Notensammlung des Grafen, sondern lernte bei Festen und in Wirtshäusern die polnische und hanakische (mährische) Folklore kennen. Der improvisatorische Einfallsreichtum der Musizierenden faszinierte ihn ebenso wie der rhythmische, melodische und harmonische Reichtum dieser Musik. Telemann schwärmte von ihrer „wahren barbarischen Schönheit“, die ihn ein Leben lang nicht mehr losließ und mit deren Integration in die Kunstmusik er vielen ein Vorbild war.

In einem kongenialen Zusammenspiel sprengt das preisgekrönte Ensemble Il Suonar Parlante Orchestra die Grenze zwischen Komposition und Improvisation und verbindet Werke von Telemann mit der titelgebenden und von Vittorio Ghielmi arrangierten Suite Barbarische Schönheit zu einem mitreißenden, farbenfroh-folkloristischen Konzertereignis.

19.00 Uhr Konzerteinführung

Intuitive Musik

Musik

13. März 2024 (Mi) - 19:30 - 20:30 Uhr
Pauluskirche, Thurnerstr. 105

Anne Krickeberg (Cello) und Thomas Becker (Klavier) schöpfen ihre Kompositionen an diesem Abend aus der Atmosphäre und dem hoffentlich gut gefüllten Raum.

TRENDSETTER. Telemann und Keiser

Musik

15. März 2024 (Fr) - 19:30 - 22:30 Uhr
Theater Magdeburg, Opernhaus

NEBUCADNEZAR
Der gestürzte und wieder erhöhte Nebucadnezar – Oper in drei Akten von Reinhard Keiser

Die Oper Nebucadnezar entstand 1704 für die Hamburger Gänsemarktoper. Das Werk erzählt die biblische Geschichte des babylonischen Königs Nebucadnezar, der von Träumen verfolgt und in den Wahnsinn getrieben wird.
Der Regisseur Felix Schrödinger verlegt die Handlung in die Gegenwart und zeigt die Welt der Superreichen, die von einem gesetzlosen Raum umgeben ist.

Philharmonisches Orchester Heidelberg
Musikalische Leitung: Dorothee Oberlinger

Irene Kurka
Fotograf: Hartmut Bühler

Lunchkonzert

Musik

16. März 2024 (Sa) - 13:00 - 14:30 Uhr
Kunststation Sankt Peter, Köln

16. März Lunchkonzert
Werke von Weidner, Brass
mit Irene Kurka, Sopran; Martin Wistinghausen, Bass

PRIMA MATERIA

Musik

16. März 2024 (Sa) - 20:00 - 21:30 Uhr
Alte Oper Frankfurt

Verbindungen schaffen – Weltmusikabend mit west-östlicher Begegnung

In Zeiten, in denen wir gerade das Trennende von Religionen und Kulturen erleben, setzt dieser Abend vielleicht ein kleines Zeichen:

Der vierte und letzte Termin der Reihe „Musiken der Welt“ ist mit einer Spurensuche nach gemeinsamen Quellen verbunden. Und so bringen die Ensembles Sanstierce, Nouruz und Ars Choralis Coeln Lieder zusammen, die zeitlich, geografisch und geistlich denkbar weit voneinander entfernt zu sein scheinen und doch gemeinsame Wurzeln haben.

Ein Abend, der vom 12. bis ins 21. Jahrhundert führt, vom nahen Bingen in den fernen Orient, von deutscher Mystik in arabische Melismen

STUMMFILMPREMIERE:

Musik

20. März 2024 (Mi) - 19:30 - 22:00 Uhr
Murnau Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

15 Jahre Murnau Filmtheater – Filmerbe neu aufgelegt
„Die Apachen von Paris“ (Nicolai Malikoff, D/FR, 1927) –
Stummfilm neu vertont von M-cine

Der Film –
Die prüde und abstinente „Gemeinnützige Gesellschaft zum Wiederaufbau Europas“ in New York entsendet Mitglieder nach Paris. Doch anstatt dort Sünden aller Art zu bekämpfen, verfallen sie selbst der lasterhaften Metropole…

Die Musik –
Wie in den zwanziger Jahren, aber mit dem Blick von heute vertont das Duo M-cine live Stummfilme.

Katharina Stashik (Saxophon) und Dorothee Haddenbruch (Klavier) gründeten 2002 ihr Duo und entwickelten ihren Stil, der klassisches musikalisches Handwerk mit Improvisation verbindet.

RECORDARI

Musik

12. April 2024 (Fr) - 19:30 - 21:00 Uhr
Kunst Station St. Peter, Köln

Blockflöten , Orgelpfeifen & Elektronik

In einem Konzert in Klaipéda (Litauen) wurde Verena Barié als Spielerin von „Magnetofonai“ (Kassettenrekorder) angekündigt – übersetzt aus dem Englischen „recorder“, was selten als „Blockflöte“ identifiziert wird. Dieses Missverständnis hat sie dazu animiert, „recordari“ (erinnern, aufnehmen) zu konzipieren und ihre künstlerische Praxis als Blockflötensolistin und als elektronische Musikerin zusammenzuführen.

Die Erinnerung/Aufnahme wird in unterschiedlichsten Spielformen in diesem Programm beleuchtet.
In der Bearbeitung von FOURsix (Cage) werden Fieldrecordings aus den Ländern der Komponist*innen Pistorius (Süd-Afrika) und Jackson (Neuseeland) über ein Sampler-Instrument (Programmierung durch Barié) zu hören sein und bilden somit eine zeitliche wie kartographische Brücke zwischen Neuer Musik, die vor ihrer Geburt komponiert wurde, und heute.
In SPIRAL (Stockhausen) kommen Kurzwellen zum Einsatz, welche Langstrecken-Signale auch bis zum anderen Ende der Welt tragen können. Die Solistin empfängt, imitiert, transformiert durch beliebige Instrumente/Stimme die gegebenen Ereignisse aus einem Kurzwellenradio.

Die Orgelpfeifen der Installation senza manuale stammen aus der alten Orgel der Johanneskirche in Köln-Brück. Im Juni kehren die Pfeifen an Ihren Heimatort samt neuer Klänge und Motoren zurück.

Das Programm ist möglich Dank des Stipendiums #MusikerZukunft der Deutschen Orchester Stiftung.

RECORDARI
Verena Barié
Blockflöten , Orgelpfeifen & Elektronik

PROGRAMM

SPIRAL (1968)
Karlheinz Stockhausen (1928-2007, Deutschland)
Solistin mit Kurzwellenempfänger

Porcelain expanding (2024)
Markus Jackson (*1994, Neuseeland)
für zwei Blockflöten

FOURsix (1992)
John Cage (1912-1992, USA)
arrangiert 2024

AWAY (2009 – 2017)
Anne La Berge (*1955, USA/Niederlande )
für Solist*in und Max-Patch

Dancing with the inner silence (2020/2024)
Wilma Pistorius (*1991, Süd-Afrika)
mit Elektronik von Verena Barié