KlosterKlaenge II
Nostre dame * مَريم العذراء
Das einstimmige Repertoire der Notre Dame Schule in Paris
im 13. Jahrhundert im Dialog mit irakischen Maqam
Konzertbeginn 19.00, Friedenskirche, Köln-Ehrenfeld
mit Cora Schmeiser, Gesang
Bassem Hawar, Djoze und Elektronik
Rageed William, Ney und Duduk
‘Was Prophezeiungen verkünden und Mysterien flüstern’ –
Unsere liebe Frau, Maria und Maryam, wird in vielen Kulturen als Gottesgebärderin und Schützerin aller Lebewesen verehrt. Am Abend erhellt der Morgenstern, Maria, den Schatten des Wortes und überwindet diesen, damit sie uns umarmt.
Im Neuen Testament und im Qur’an begegnen wir der Gestalt Mariens als Mutter eines Sohnes namens Jesus. Mit dem erwachenden Mittelalter erhält sie die Gestalt der Mutter Gottes und auch der Himmelsherrscherin – jeder greifbaren Stofflichkeit entrückt, bar aller Schwerkraft. Aus dieser distanzierten Darstellung der Jenseitigkeit tritt im Verlauf des 13.Jahrhunderts das Marienbild der französischen Kathedralen heraus und begibt sich in eine größere Nähe zur Welt, hin zum Menschen.
Auf der Suche nach musikalischen Verehrungen erklingt Musik aus der Notre Dame Schule in Paris von Philipp dem Kanzler (nach 1160-1236), von der Rheinländerin Hildegard von Bingen (1098-1179), sowie persischen und europäischen Texten.
Ein Programm, in dem Maqam und gregorianischer Modus sich treffen und verschmelzen.
KlosterKlaenge:
Eine Konzertreihe in Klöstern und Kirchen in NRW von Originalklang e.V. und Ars Choralis Coeln mit freundlicher Unterstützung der Kunststiftung NRW, der Stadt Köln Kulturamt und des Ars Choralis Coeln Fördervereins, sowie den einzelnen Gemeinden. Danke!
