Ein Ausstellungsprojekt des Kunstvereins 68elf im bunker k101.
Scham ist uralt und universell – im christlichen Kulturraum beißt Eva in den Apfel, und die Scham ist in der Welt. Scham hat unendlich viele Facetten, sie ist global sexuell konnotiert, nach ihr sind Körperteile benannt wie z.B. das Schambein, sie kann individuell oder kollektiv sein. Es gibt sogar das Phänomen des Fremdschämens. Sie ist Erziehungsinstrument und Machtdemonstration, dient zur Unterdrückung und Diskriminierung, am Pranger, bei Mobbing oder Bodyshaming.
68elf plant vom 4. bis 20. September 2026 eine künstlerische Auseinandersetzung mit den Facetten der Scham im Hochbunker in Ehrenfeld.
Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Skulptur, Objekt, Fotografie, Video, Installation.
Mitwirkende:
Zekiye Acar, Pablo Basem, Marleen Becker, Anna Bilman, Tanja Chimes, Gianni Düx, Anja Eichen, Patricia Falkenburg, Johannes Laurin Fischer, Sabina Flora, Matsatso Gogichaishllili, agii gosse, Angelika Haak, Waltraud Hackenberg, Susanna Heider, Monika Heimann, Helmut Hergarten, Jörn Keseberg & Chris Karawidas, Paata Kokaia, Ute Küppersbusch, Rosa Langer, Doris Maile, Brigitte Maxrath-Enger, Brigitte Mekelburg, Georg Petermann, Christiane Rath, Caspar Reuter, Monika Rossrnö ller-Schmidt, Ricarda Rommerscheidt, Su Rui, Jochen Schemm, Georg Schnitzler, Marina Skepner, Una Sörgel, Marie SpeIlerberg, Frauke Stärk, Christiane Stegat, Barbara Stewen, Comelia Teiner, Axel Weishaupt, Tine Wille, Ane Winkler-SueBe, Worst Case, Ina Zeuch, Petra Zierlacks, zweiimdruck & Ingrid BahB
Vernissage: Fr 4. September, 18 h
Sa 12. September, 19 h: Thomas Dahl liest aus ,IN HÖLLEN‘, agii gosse liest aus ,POISON‘ (nicht jugendfrei)
Sa 19. September, 17 h: Performance koprchoma kollektiv
Öffnungszeiten: Fr 17 – 20 h, Sa/So 16 – 19 h
Siehe auch: www.68elf.de
