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Verschollen hinter grauen Mauern. Die Künstlerin Olga Oppenheimer. Rösrath

Bildende Kunst

25. Oktober 2026 (So.) - 15:00 - 17:00 Uhr
Stephanus Kapelle, Pestalozziweg 77, 51503 Rösrath

Dia Vortrag von Barbara Stewen

Olga Oppenheimer war eine Pionierin der modernen Kunst, eine Netzwerkerin, eine Mutter, eine Freundin. Ihr Leben wurde durch Krieg, Krankheit und Ideologie zerstört. Doch ihre Werke, ihre Spuren, ihre Geschichte leben weiter – in Archiven, Ausstellungen, Erinnerungen.
Sie war Teil einer Generation von Künstlerinnen, die nicht nur gegen ästhetische Konventionen kämpften, sondern auch gegen gesellschaftliche Ausgrenzung. Ihre Geschichte ist nicht nur tragisch, sondern auch lehrreich. Sie zeigt, wie fragil Freiheit ist – und wie wichtig Erinnerung bleibt.

„Tastende Hände an grauen Wänden“ – dieser Satz bleibt. Als Bild für das Verstummen ihre Ermordung. Als Mahnung. Als poetischer Widerstand gegen das Vergessen.

Verschollen hinter grauen Mauern – Die Künstlerin Olga Oppenheimer

Bildende Kunst, Literatur

25. Oktober 2026 (So.) - 15:00 - 17:00 Uhr
Stephanus-Kapelle, Pestalozziweg 77, Rösrath

Das Schicksal der Kölner Künstlerin Olga Oppenheimer steht im Mittelpunkt dieser eindringlichen Veranstaltung. Autorin und Künstlerin Barbara Stewen hat seit 2024 intensiv zu Oppenheimers Lebensweg recherchiert und dafür zahlreiche Archive, Behörden und psychiatrische Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen aufgesucht.

Besonders erschütternd waren ihre Recherchen im Kloster Waldbreitbach, in dem Olga Oppenheimer 23 Jahre lang von der Außenwelt abgeschnitten eingesperrt war. Stewen stieß dabei auf fehlerhafte biografische Angaben und konnte wichtige Daten zum Leben, Tod und zur Ermordung der Künstlerin korrigieren. Auch die Rolle des Kölner Arztes Walther Poppelreuter, der Oppenheimer in die Psychiatrie einwies, wird anhand von Dokumenten und Quellen beleuchtet.

Die neuen Erkenntnisse trugen dazu bei, dass 2025 ein Stolperstein für Olga Oppenheimer in der Bodinusstraße 2 in Köln verlegt werden konnte.

Barbara Stewen ist Mitglied der GEDOK Köln, des Künstlerbundes BBK Bonn, des Arbeitskreises der Künstler Bergisch Gladbach (AdK) sowie des VS-Schriftstellerverbandes Köln. Im Juni 2025 beteiligte sie sich zudem an einer Lesung im Domforum Köln über das Schicksal jüdischer Künstlerinnen unter dem NS-Regime.

Am 25. Oktober ist Barbara Stewen in der Stephanuskapelle in Rösrath zu Gast:

Einlass: 14:30 Uhr
Beginn: 15:00 Uhr
Pause: ca. 15:30 Uhr
Ende: ca. 16:30 Uhr

Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit einen Blick in die Dauerausstellung „Kriegsgefangenenlager Hoffnungsthal“ zu werfen (die Ausstellung ist noch ca. 1 Stunde nach der Lesung geöffnet) oder direkt bei Herrn Karl Opfer, der die Ausstellung betreut, einen Termin für einen geführten Rundgang zu buchen.

Hier ist der Link: www.roesrath.de/kalender/2026/q4/oktober/2026-10-25-verschollen-hinter-grauen-mauern-die-kuenstlerin-olga-oppenheimer/

Kunst Sehen und das Spiel mit dem Zufall

Bildende Kunst

29. Oktober 2026 (Do.) - 16:30 - 18:00 Uhr
Kunstmuseum Bonn

Ein Workshop von Dr. Viola Michely im Kunstmuseum Bonn mit individuell und zufällig ausgewählten Werken aus der Sammlungspräsentation „Kraftfelder der Kunst“ und der Frage, welchen Gewinn das Spiel mit dem Zufall im Alltag haben kann.

Verschollen hinter grauen Mayuern. Die Künstlerin Olga Oppenheimer, Wipperfürth

Bildende Kunst

09. November 2026 (Mo.)
Dorfladen Wipperfürth Thier,  Johann-Wilhelm-Roth-Str. 21, 51688 Hansestadt Wipperfürth

Barbara Stewen: Lesung mit Bildern 

Olga Oppenheimer war eine Pionierin der modernen Kunst, eine Netzwerkerin, eine Mutter, eine Freundin. Ihr Leben wurde durch Krieg, Krankheit und Ideologie zerstört. Doch ihre Werke, ihre Spuren, ihre Geschichte leben weiter – in Archiven, Ausstellungen, Erinnerungen.

Sie war Teil einer Generation von Künstlerinnen, die nicht nur gegen ästhetische Konventionen kämpften, sondern auch gegen gesellschaftliche Ausgrenzung. Ihre Geschichte ist nicht nur tragisch, sondern auch lehrreich. Sie zeigt, wie fragil Freiheit ist – und wie wichtig Erinnerung bleibt.

„Tastende Hände an grauen Wänden“ – dieser Satz bleibt. Als Bild für das Verstummen. Als Mahnung. Als poetischer Widerstand gegen das Vergessen.

Siehe auch: www.dorfladen-thier.de