SALON 2.0 – IDA WÜRDE STAUNEN
100. Geburtstag: GEDOK lädt ein zu Musik und Austausch.
Eine der letzten großen Salonnièren war Ida Dehmel, die 1926 die GEDOK gründete, das älteste Künstlerinnen-Netzwerk für Deutschland und Österreich. Im Rahmen der bundesweiten Reihe „Salon pour Ida“ wandelt das Programm im authentischen Ambiente der Villa Henn auf den Pfaden historischer Salons, wie sie so im Hamburger Dehmel-Haus, aber auch in Wien oder in Paris bei den Boulangers stattgefunden haben könnten. Was aber wäre ein Salon ohne aktuelle Werke? Deshalb präsentiert die Kölner Veranstaltung zwei Uraufführungen in selten gehörten Besetzungen und eine GEDOK-Auftragskomposition, die seit Januar in ganz Deutschland gespielt wird. Zudem ein ikonisches Werk aus den 60er Jahren, das zwar als Komposition eines Mannes firmiert, aber von einer Frau maßgeblich beeinflusst und schließlich uraufgeführt wurde. Und – aktueller geht es nicht – eine Improvisation mit zwei unterschiedlichen Akkordeons.
Interpretinnen:
Dorrit Bauerecker, Manon Blanc-Delsalle, Fabienne Carlier, niclamue, Laura Pitz, Sieglinde Schneider, Annette Wehnert.
Konzept und Moderation: Ulrike Gruner.
Die Uraufführungen:
„Seelen sammeln“ (Katharina Koenig)
„Sizilianisches Liederbuch“ (Camille van Lunen, Text: Joachim Sartorius)
Eintritt frei, Spenden willkommen. Anmeldung bis 14.9.2026 unter info@gedok-koeln.de
Hier ist die Einladung mit vollständigen Programm: GEDOK_Salon_2026_Einladung (pdf-Datei, 4 MB)