„Female Contemporary“ – in der ArtNow Galerie in Berlin
Gibt es ihn, den weiblichen Blick auf die Welt, eine weibliche Handschrift in der Kunst? Oder ist jede Unterscheidung nach Geschlechtern Unsinn? Und wo sollte man auch eine Grenze ziehen in dem Kontinuum aller Geschlechter?
In jedem Fall gab es für lange Zeit eine Marginalisierung der kunstschaffenden Frauen, wie in so vielen Bereichen auch hier ein Primat der Männer, und nicht wenige sind davon überzeugt, dies halte noch immer an.
Wir sind dagegen vor allem neugierig und wollten wissen: Wie sieht die »weibliche Kunst« heute aus, womit beschäftigen sich Künstlerinnen mitten in der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts?
Und so haben die Galeristen Ulrike Riemann und Dr. Felix Brosius einen nicht repräsentativen, ganz subjektiv an unserem Blick ausgerichteten und doch irgendwie stellvertretenden Querschnitt heutiger Positionen von Frauen in der Kunst zusammengestellt.
Gaby Kutz nimmt mit ihrer Arbeit „Ikone des Protestes“ an der Gruppenausstellung teil.
Vorschau
Viewing Room Female Contemporary
Vernissage:
Donnerstag, 22. Januar, ab 18:00.
Öffnungszeiten: Do. bis Sa., 12:00 bis 18:00 Uhr
Ein Großteil der 15 Künstlerinnen wird anwesend sein und um 19:00 Uhr gibt es eine kurze Erläuterung der Ausstellungsidee.
