
Foto: Luise Flügge
ist multidisziplinäre Künstlerin. Die Improvisation bildet den Kern ihrer künstlerischen Arbeit. Als improvisierende Musikerin und Performance-Künstlerin verbindet sie Musik, Stimme, Bewegung, Sprache und Objektinstallationen zu interdisziplinären Performances. Neben ihren Soloarbeiten wirkt sie in Ensembles der improvisierten und experimentellen Musik mit.
Sie studierte Rhythmik an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen bei Prof. Elisabeth Gutjahr mit den Hauptfächern Musik und Bewegung sowie Improvisation. Künstlerisch prägend waren darüber hinaus u. a. Dieter Heitkamp und Alito Alessi (Kontaktimprovisation), Julyen Hamilton (Musik und Tanz), Guy Dartnell (voic(e)motion), Michael Dick (BeWegen) sowie die seit 2000 andauernde Auseinandersetzung mit der Freien Bewegungskunst (Amerta Movement), die durch das Studium bei Suprapto Suryodarmo geprägt wurde.
Über viele Jahre war sie als Musikerin, Performerin und musikalische Leiterin in freien Theaterproduktionen tätig. Gemeinsam mit der Schauspielerin A. Barbara Hagin entwickelte sie vier szenisch-musikalische Produktionen, mit denen sie fünfzehn Jahre lang deutschlandweit gastierte. Konzerttätigkeiten, musikalische Leitungen sowie Performances führten sie außerdem in die Schweiz, nach Kroatien, Spanien, England und in die Niederlande.
Von 1998 bis 2001 lehrte sie an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen, anschließend bis 2010 an der Arturo Schauspielschule in Köln. Parallel zu ihrer künstlerischen Tätigkeit ist sie seit vielen Jahren als Flötenpädagogin tätig.
Seit 2017 entwickelt sie improvisierte Solo-Performances, in denen Musik, Stimme, Bewegung, Sprache und Objektinstallation in einen offenen Dialog treten.
Die von ihr musikalisch geleitete Theaterproduktion Das winzige Stückchen Blau des Stimmfeld e. V. wurde 2017 für den KunstSalon-Theaterpreis Köln nominiert. 2024 war sie als eine von zehn Performer:innen an Dressing the City – und mein Kopf ist ein Hemd #2 von Angie Hiesl und Roland Kaiser beteiligt; das Projekt wurde für den Kölner Tanztheaterpreis nominiert.
