Übersicht

Mein Sinn für Stil – Die Facetten einer Frau musikalisch inszeniert im Saal der Anthroposophischen Gesellschaft Köln

Musik

25. Oktober 2026 (So.) - 12:00 - 13:00 Uhr
Saal der Anthroposophischen Gesellschaft Köln, Burgunderstraße 24, 50677 Köln

Klischees über Frauen gibt es viele – „Mein Sinn für Stil“ begegnet ihnen musikalisch differenziert, dramaturgisch klug und mit einem Augenzwinkern. Das Programm widmet sich zum Einen Komponistinnen, deren Werke lange im Schatten standen,
darunter Fanny Hensel, Clara Schumann und Ethel Smyth. Zum Anderen kommen lebende Komponistinnen wie Beatrix Becker und Lori Laitman zu Wort. Ihre Musik tritt in Dialog mit Texten von Mascha Kaléko und KI-inspirierten Kompositionen
des Ensembles. Die drei Musikerinnen beleuchten nicht nur historische Unsichtbarkeit von Komponistinnen, sondern auch gegenwärtige Rollenbilder. Zwischen Kunstlied, Musical und Film entsteht ein vielschichtiger Konzertabend über Selbstbestimmung und
künstlerische Eigenständigkeit in all ihren Facetten. Das Ensemble Klang41 ist ein Trio aus Gesang, Klarinette/Bass- klarinette und Klavier. Die drei Musikerinnen Eva Bauchmüller (Sopran), Julia Berg (Klarinette und Bassklarinette) und Laura Pitz (Klavier) verbinden verschiedene Genres zu eigenständigen Konzertformaten mit klarem dramaturgischem Profil. Die Musi- kerinnen konzipieren ihre Programme selbst und gestalten ihre
Konzerte mit sichtbarer Spielfreude und nah am Publikum.

Eintritt 16,-/8,- (erm.) Euro | Vorbestellungen an:
sabine.krasemann@liedwelt-rheinland.de oder 0170/19 57 580

Verschollen hinter grauen Mauern. Die Künstlerin Olga Oppenheimer. Rösrath

Bildende Kunst

25. Oktober 2026 (So.) - 15:00 - 17:00 Uhr
Stephanus Kapelle, Pestalozziweg 77, 51503 Rösrath

Dia Vortrag von Barbara Stewen

Olga Oppenheimer war eine Pionierin der modernen Kunst, eine Netzwerkerin, eine Mutter, eine Freundin. Ihr Leben wurde durch Krieg, Krankheit und Ideologie zerstört. Doch ihre Werke, ihre Spuren, ihre Geschichte leben weiter – in Archiven, Ausstellungen, Erinnerungen.
Sie war Teil einer Generation von Künstlerinnen, die nicht nur gegen ästhetische Konventionen kämpften, sondern auch gegen gesellschaftliche Ausgrenzung. Ihre Geschichte ist nicht nur tragisch, sondern auch lehrreich. Sie zeigt, wie fragil Freiheit ist – und wie wichtig Erinnerung bleibt.

„Tastende Hände an grauen Wänden“ – dieser Satz bleibt. Als Bild für das Verstummen ihre Ermordung. Als Mahnung. Als poetischer Widerstand gegen das Vergessen.

Verschollen hinter grauen Mauern – Die Künstlerin Olga Oppenheimer

Bildende Kunst, Literatur

25. Oktober 2026 (So.) - 15:00 - 17:00 Uhr
Stephanus-Kapelle, Pestalozziweg 77, Rösrath

Das Schicksal der Kölner Künstlerin Olga Oppenheimer steht im Mittelpunkt dieser eindringlichen Veranstaltung. Autorin und Künstlerin Barbara Stewen hat seit 2024 intensiv zu Oppenheimers Lebensweg recherchiert und dafür zahlreiche Archive, Behörden und psychiatrische Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen aufgesucht.

Besonders erschütternd waren ihre Recherchen im Kloster Waldbreitbach, in dem Olga Oppenheimer 23 Jahre lang von der Außenwelt abgeschnitten eingesperrt war. Stewen stieß dabei auf fehlerhafte biografische Angaben und konnte wichtige Daten zum Leben, Tod und zur Ermordung der Künstlerin korrigieren. Auch die Rolle des Kölner Arztes Walther Poppelreuter, der Oppenheimer in die Psychiatrie einwies, wird anhand von Dokumenten und Quellen beleuchtet.

Die neuen Erkenntnisse trugen dazu bei, dass 2025 ein Stolperstein für Olga Oppenheimer in der Bodinusstraße 2 in Köln verlegt werden konnte.

Barbara Stewen ist Mitglied der GEDOK Köln, des Künstlerbundes BBK Bonn, des Arbeitskreises der Künstler Bergisch Gladbach (AdK) sowie des VS-Schriftstellerverbandes Köln. Im Juni 2025 beteiligte sie sich zudem an einer Lesung im Domforum Köln über das Schicksal jüdischer Künstlerinnen unter dem NS-Regime.

Am 25. Oktober ist Barbara Stewen in der Stephanuskapelle in Rösrath zu Gast:

Einlass: 14:30 Uhr
Beginn: 15:00 Uhr
Pause: ca. 15:30 Uhr
Ende: ca. 16:30 Uhr

Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit einen Blick in die Dauerausstellung „Kriegsgefangenenlager Hoffnungsthal“ zu werfen (die Ausstellung ist noch ca. 1 Stunde nach der Lesung geöffnet) oder direkt bei Herrn Karl Opfer, der die Ausstellung betreut, einen Termin für einen geführten Rundgang zu buchen.

Hier ist der Link: www.roesrath.de/kalender/2026/q4/oktober/2026-10-25-verschollen-hinter-grauen-mauern-die-kuenstlerin-olga-oppenheimer/

Mein Sinn für Stil – Die Facetten einer Frau musikalisch inszeniert im Kultursalon Freiraum

Musik

25. Oktober 2026 (So.) - 17:00 - 18:00 Uhr
Kultursalon Freiraum, Gottesweg 116, 50939 Lindenthal

Klischees über Frauen gibt es viele – „Mein Sinn für Stil“ begegnet ihnen musikalisch differenziert, dramaturgisch klug und mit einem Augenzwinkern. Das Programm widmet sich zum Einen Komponistinnen, deren Werke lange im Schatten standen,
darunter Fanny Hensel, Clara Schumann und Ethel Smyth. Zum Anderen kommen lebende Komponistinnen wie Beatrix Becker und Lori Laitman zu Wort. Ihre Musik tritt in Dialog mit Texten von Mascha Kaléko und KI-inspirierten Kompositionen
des Ensembles. Die drei Musikerinnen beleuchten nicht nur historische Unsichtbarkeit von Komponistinnen, sondern auch gegenwärtige Rollenbilder. Zwischen Kunstlied, Musical und Film entsteht ein vielschichtiger Konzertabend über Selbstbestimmung und
künstlerische Eigenständigkeit in all ihren Facetten. Das Ensemble Klang41 ist ein Trio aus Gesang, Klarinette/Bass- klarinette und Klavier. Die drei Musikerinnen Eva Bauchmüller (Sopran), Julia Berg (Klarinette und Bassklarinette) und Laura Pitz (Klavier) verbinden verschiedene Genres zu eigenständigen Konzertformaten mit klarem dramaturgischem Profil. Die Musi- kerinnen konzipieren ihre Programme selbst und gestalten ihre
Konzerte mit sichtbarer Spielfreude und nah am Publikum.

Freiraum Köln-Sülz, Gottesweg | 16,-/8,- (erm.) Euro
Vorbestellungen an: mail@freiraum-salon.de

Renate Fuhrmann

Konzertlesung: Ingeborg Bachmann – Das Buch Goldmann

Darstellende Kunst & Tanz, Musik

25. Oktober 2026 (So.) - 18:00 - 20:00 Uhr
Orangerie Theater Köln

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann widmen sich das Duo KontraSax und die Schauspielerin Renate Fuhrmann einem Kapitel aus Ingeborg Bachmanns Roman-Fragment: „Das Buch Goldmann“. Zusammen mit „Malina“ und „Das Buch Franza“ sollte „Das Buch Goldmann“ den dritten Teil der geplanten Romantrilogie „Todesarten“ bilden, die u.a. oft unsichtbare Formen von Gewalt und Mord im Alltag aufzeigt. Bachmann selbst nannte es eine „Geschichte mit letalem Ausgang“.
Das literaturerfahrene Trio setzt Bachmanns traurige Komik wunderbar in Szene: erweitert und musikalisch umspielt mit Lyrik von Bachmann.

Renate Fuhrmann – Text
Christina Fuchs – Sopransax, Klarinette, Bassklarinette
Romy Herzberg – Kontrabass

Mehr dazu: www.orangerie-theater.de/programm/konzertlesung-ingeborg-bachmann-das-buch-goldmann/

Improvisationskonzert at Hausboot concerts

Musik

25. Oktober 2026 (So.) - 19:30 - 21:30 Uhr
HAUSBOOT im Rheinarm, Bayerstrasse 45, 53332 Bornheim-Hersel

Konzert Freie Improvisation
Trio 1
Peter Alexius – Synthesizers
Irmgard Himstedt – Flute + Voice
Jörg König – Guitar
Trio 2
Mathias Kaiser – Processed Violin
Stefan Strasser – Guitar + Electronics
Jeff Platz – Guitar

Eintritt frei – Spenden willkommen!

Kunst Sehen und das Spiel mit dem Zufall

Bildende Kunst

29. Oktober 2026 (Do.) - 16:30 - 18:00 Uhr
Kunstmuseum Bonn

Ein Workshop von Dr. Viola Michely im Kunstmuseum Bonn mit individuell und zufällig ausgewählten Werken aus der Sammlungspräsentation „Kraftfelder der Kunst“ und der Frage, welchen Gewinn das Spiel mit dem Zufall im Alltag haben kann.

(c) Laura Thomas /TiB

Madonnas letzter Traum

Musik

30. Oktober 2026 (Fr.) - 31. Oktober 2026 (Sa.) - 19:00 - 21:45 Uhr
Theater im Bauturm, Aachener Str. 24-26, 50674 Köln

MADONNAS LETZTER TRAUM von Doğan Akhanlı

Regie Susanne Schmelcher | Ausstattung Sarah Sauerborn | Musik Viola Kramer | Video Frederik Werth | Produktionsleitung Laura Dreyer | Unter Mitwirkung von Doğan Akhanlı | Aufnahme Violine Franziska Münzberg | Mit Marc Fischer und Sibel Polat

Ausgezeichnet mit dem Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater 2021.

Ein türkischer Schriftsteller will nicht glauben, dass die Protagonistin des Nationalromans ‚Die Madonna im Pelzmantel‘ 1938 in Berlin eines natürlichen Todes gestorben ist. Er nimmt die Ermittlungen auf und schon bald eröffnet sich vor ihm ein historisches Panorama von Schuld und Verantwortung, das vom Emigrantenleben im Berlin der Vorkriegszeit über den Untergang des seeuntauglichen Flüchtlingsschiffs Struma vor der türkischen Küste im Jahr 1942 bis zur aktuellen Erinnerungskultur an die Verbrechen des Holocaust in Europa reicht. Der virtuos erzählte und verschachtelte Roman zeichnet ein Geflecht historischer Stimmen nach, die in dieser Konstellation noch nie zuvor hörbar wurden. So entsteht eine phantastische Reise durch Zeit und Raum, in der sich Detektivgeschichte, Beziehungsdrama und Road Movie mischen.

Der Schriftsteller Doğan Akhanlı ist einem breiteren Publikum zuletzt durch Verhaftung in Granada bekannt geworden, dem Bericht von seinem durch das Erdoğan-Regime verfügten Arrest im Spanienurlaub und die sich daran anschließende Freilassung dank Vermittlung der EU. Sein bereits 2005 auf Türkisch erschienenes, aber erst 2019 übersetztes Epos Madonnas letzter Traum ist ein faszinierend vielschichtiger Text, der das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte aus ungewohnter Perspektive beschreibt. Für seine Dramatisierung hat Doğan Akhanlı gezielt das Theater im Bauturm ausgewählt. Vor seinem unerwarteten Tod im Oktober 2021 konnte er die Proben noch begleiten und ist innerhalb der Inszenierung als Videoprojektion anwesend.

www.theaterimbauturm.de

Poetryfilme im Stadtmuseum Düsseldorf

Literatur

31. Oktober 2026 (Sa.) - 15:00 - 16:00 Uhr
Stadtmuseum Düsseldorf, Berger Allee 2, 40213 Düsseldorf

Die GEDOK A46 zeigt im Rahmen des Zusatzprogramms der Multimedia Show ‚GEDOK par excellence‘ Poetryfilme von Elena Hill und Rike Casper zu Gedichten von Johanna Hansen im Stadtmuseum Düsseldorf.

Verschollen hinter grauen Mayuern. Die Künstlerin Olga Oppenheimer, Wipperfürth

Bildende Kunst

09. November 2026 (Mo.)
Dorfladen Wipperfürth Thier,  Johann-Wilhelm-Roth-Str. 21, 51688 Hansestadt Wipperfürth

Barbara Stewen: Lesung mit Bildern 

Olga Oppenheimer war eine Pionierin der modernen Kunst, eine Netzwerkerin, eine Mutter, eine Freundin. Ihr Leben wurde durch Krieg, Krankheit und Ideologie zerstört. Doch ihre Werke, ihre Spuren, ihre Geschichte leben weiter – in Archiven, Ausstellungen, Erinnerungen.

Sie war Teil einer Generation von Künstlerinnen, die nicht nur gegen ästhetische Konventionen kämpften, sondern auch gegen gesellschaftliche Ausgrenzung. Ihre Geschichte ist nicht nur tragisch, sondern auch lehrreich. Sie zeigt, wie fragil Freiheit ist – und wie wichtig Erinnerung bleibt.

„Tastende Hände an grauen Wänden“ – dieser Satz bleibt. Als Bild für das Verstummen. Als Mahnung. Als poetischer Widerstand gegen das Vergessen.

Siehe auch: www.dorfladen-thier.de