Übersicht

100 Jahre GEDOK – „Künste · Frauen · Netzwerk“

04. Mai 2026 (Mo.) - 20:00 - 21:15 Uhr
Kunstverein Bad Godesberg e.V., Burgstraße 85, 53177 Bonn-Bad Godesberg

Musikalisch-literarischer Abend zu 100 Jahre GEDOK in der Lesungsreihe „Wort und Bild – Literatur trifft Kunst“.
In der GEDOK sind Künstlerinnen aller Disziplinen – Malerinnen, Bildhauerinnen, Schriftstellerinnen, Musikerinnen, Komponistinnen, aber auch darstellende Künstlerinnen und Kunstfördernde – vereint in einer Gemeinschaft mit dem Ziel, das künstlerische Schaffen von Frauen zu fördern und öffentlich sichtbar zu machen. Die GEDOK steht für Interdisziplinarität und überregionale Zusammenarbeit.
Im GEDOK-Buch „Künste ∙ Frauen ∙ Netzwerk“, das acht Autorinnen der GEDOK vorstellen, begegnen Texte Bildern und Skulpturen und treffen auf Kompositionen, die zu Texten oder Bildern entstanden.
Anne Krickeberg begleitet den Abend mit ihrer intuitiven Musik.

Lesung « Hungergesang » (Roman) und Lyrik | Literaturhaus Darmstadt

Literatur

06. Mai 2026 (Mi.) - 19:30 - 21:00 Uhr
Literaturhaus Darmstadt

Als die Eltern spurlos verschwinden, sind die dreizehnjährigen Drillinge Mara, Lara und Sara auf sich gestellt. Was anfangs wie grenzenlose Freiheit scheint, wird schnell zu einem Abenteuer voller düsterer Enthüllungen. Bald schon werden sie mit den Schatten ihrer Vergangenheit konfrontiert. Mara, die entschlossene Anführerin, Lara, die verträumte Seherin, und Sara, die besonnene Beobachterin – jede trägt ein Geheimnis in sich. Ihre symbiotische Existenz wird auf die Probe gestellt, als sie sich den Phänomenen ihres verwunschenen Hauses stellen.

Poetisch und atmosphärisch dicht erzählt Nicola Quaß eine packende Geschichte über Isolation, Zusammenhalt und die Suche nach dem eigenen Ich.

Im zweiten Teil des Abends stellen wir die Autorin, die auch Teilnehmerin der Darmstädter Textwerkstatt war, mit ihrer bildstarken, am naturmagischen Realismus geschulten Lyrik vor, für die sie den Rolf-Bossert-Gedächtnispreis 2025 erhielt.

Moderation: Michael Hüttenberger, im Gespräch mit Kurt Drawert und der Autorin.

Musikalische Begleitung des Abends: Ulrich Pietsch und Noemi Wulfes (beide Violoncelli).

Vernissage – „Solidarität und Stärke“

07. Mai 2026 (Do.) - 17:30 - 20:00 Uhr
Frauenmuseum - Im Krausfeld 10 - 53111 Bonn

Solidarität und Stärke – Im Kampf gegen Gewalt und für die Rechte von Frauen und Mädchen

Einladung zur Ausstellung
Eröffnung: Donnerstag, 07. Mai 2026, um 17:30 Uhr
Laufzeit: 08. Mai bis 21. Juni 2026
Ort: Frauenmuseum Bonn, Im Krausfeld 10, 53111 Bonn

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung „Solidarität und Stärke“. Diese Ausstellung widmet sich den drängenden Themen Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Flucht- und Migrationshintergrund und beleuchtet die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind.
Sie wird zu Ehren von Sr. Dr. Lea Ackermann durchgeführt, die 2022 verstorben ist und als Gründerin von SOLWODI unermüdlich für die Rechte und den Schutz dieser Frauen gekämpft hat.

Beiträge von 32 bildenden Künstlerinnen veranschaulichen in ihren Werken, darunter Gemälde, Skulpturen, Installationen und multimediale Arbeiten, das Bewusstsein für diese Themen. Darüber hinaus werden persönliche Erfahrungsberichte von Zeitzeuginnen präsentiert, die Einblicke in die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen geben, die diese Frauen erlebt haben.

Ziel der Ausstellung ist es, Solidarität, Respekt und Gleichheit zu fördern – Werte, die in der heutigen Zeit von entscheidender Bedeutung sind.

Gaby Kutz ist mit einer Arbeit vertreten.

„par excellence“

08. Mai 2026 (Fr.) - 29. Mai 2026 (Fr.) - 8:00 - 18:00 Uhr
Rathaus Düsseldorf, Marktplatz 2, 40213 Düsseldorf

100 Jahre Gedok, Ausstellung „par excellence“ der A46 im Rathaus Vernissage am 08.05. 2026, 16 – 18 Uhr,
Musik/Lesung/Performance von Johanna Hansen und Rike Casper am 08.05. 2026,
Finissage am 29.05.2026 von 15 -17 Uhr

Verschollen hinter grauen Mauern

Literatur

08. Mai 2026 (Fr.) - 19:30 - 21:15 Uhr
Café Himmel & Ääd, Altenberger-Dom-Str. 125, 51467 Bergisch Gladbach

Dia-Vortrag und Lesung zur jüdischen Künstlerin Olga Oppenheimer
Ein Abend mit der Autorin Barbara Stewen, Mitglied der GEDOK KÖLN, des Arbeitskreises der Künstler Bergisch Gladbach, des Schriftstellerverbandes Köln sowie des Künstlerbundes BBK Bonn.
Eine Veranstaltung in Kooperation von Himmel un Ääd mit dem Katholischen Bildungswerk RheinBerg.

„Verschollen hinter grauen Mauern – 0lga 0ppenheimer: Zwischen Farben, Freundschaft und Vergessen“
Olga Friederike Oppenheimer wird am 9. Juli 1886 in Köln geboren – als Erstgeborene einer jüdischen Kaufmannsfamilie mit sechs Kindern. Ihre Eltern führen ein gutbürgerliches Leben. Schon früh zeigt sich Olgas künstlerisches Talent: Ihre Eltern erkennen die Begabung und richten ihr 1906 ein Atelier in der Rubenstraße ein – ein Raum für Kreativität und Selbstentfaltung.
Doch so wohlbehütet verläuft ihr Leben nicht weiter. Bereits mit 32 Jahren befand sich die Künstlerin schon in der Psychiatrie im Kloster Waldbreitbach in Rheinland Pfalz und hat nach jetzigen Erkenntnissen dort 23 Jahre lang keinen Besuch empfangen können.

Am 10. Februar 1941 wird Olga Oppenheimer mit zwei weiteren Frauen aus Waldbreitbach abgeholt. Ein ausrangierter Postbus bringt sie in die Tötungsanstalt Hadamar. Dort, unter dem Deckmantel der Aktion T4, werden Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung systematisch ermordet – als „unwertes Leben“.
Die grausame Zeremonie in Hadamar ist in allen Tötungszentren gleich: Abzählen, Untersuchen, Fotografieren, Vergasen, Verbrennen, eventuell auch durch ein kleines Fenster den Todeskampf beobachten, aus wissenschaftlichen Gründen.

11. Februar 1941 – Olga Oppenheimer ist tot.

Eintritt 12,- bei Online-Voranmeldung, zahlbar an der AK (ohne Voranmeldung, sofern noch freie Plätze 15,- Euro, zahlbar an der AK).

FUCHSTHONE ORCHESTRA feat. Evi Filippou

Musik

09. Mai 2026 (Sa.) - 19:00 - 20:30 Uhr
Jazzfest Bonn - Telekom Forum

Das FUCHSTHONE ORCHESTRA ist alles andere als eine herkömmliche Bigband. Mit den beiden Komponistinnen Caroline Thon und Christina Fuchs an der Spitze und einer um Violine, Vocals und Elektronika erweiterten Besetzung repräsentieren die 22 preisgekrönten Musiker*innen den State-of-the-Art zeitgenössischer Jazz-Großensembles.

Ein eindrucksvoller Sound, der die vielfältigen Klangfarben und Kombinationsmöglichkeiten der beteiligten Instrumente voll ausschöpft. Jetzt erscheint mit „Peaks & Plots“ das zweite Album des FUCHSTHONE ORCHRESTRA bei UNIT Records (VÖ 29.5.26) mit Evi Filippou als Gast an Vibraphon und Percussion, die das aktuelle Programm des Orchesters inspiriert und instrumental bereichert. Zu hören als Pre-CD-Release beim Abschlusskonzert des Jazzfest Bonn.

Christina Fuchs
& Caroline Thon (Leitung, Komposition, Dirigat)
Feat. Evi Filippou (perc, vibraphon)

Roger Hanschel, Julian Drach, Veit Lange, Jens Böckamp, Kira Linn (saxes)
Simon Eckert, Matthias Knoop, John-Dennis Renken, Matthias Bergmann (trumpets)
Philipp Schittek, Matthias Schuller, Moritz Wesp (trombones)
Wolf Schenk (basstrombone, tuba), Zuzana Leharovà (violin)
Filippa Gojo (voice), Laia Genc (piano), Andreas Wahl (guitar), Alex Morsey (bass)
Jens Düppe (drums), Eva Pöpplein (electronics, live samples)

Eva Poepplein_Michael Englert

Duo FLUX feat. Eva Pöpplein (electr.)

Musik

13. Mai 2026 (Mi.) - 20:00 - 22:00 Uhr
Konzertraum 674FM

FLUX feat. Eva Pöpplein

Christina Fuchs – Soprano Sax, Klarinette und Bassklarinette,
Florian Stadler – Akkordeon,
Eva Pöpplein – Electronics.

Mit Florian Stadler am Akkordeon und Christina Fuchs an Sopransaxofon/ Klarinetten bildet sich ein Duo, das die Grenzen der improvisierten Musik neu definieren will und faszinierende Klangwelten erschafft.
Ihre Musik ist eine Symbiose aus Tiefe und Interaktion, organisch und intuitiv. Sie verweben gemeinsame musikalische Ideen, lassen Raum für Stille und plötzliche Ausbrüche und scheinen dabei wie durch ein unsichtbares Band verbunden.
Jetzt laden sie Eva Pöpplein zur gemeinsamen Klangforschung ein, die
als Elektronikerin zahlreiche Konzerte spielt, u.a. festes Mitglied im Line-Up der Big-Band Fuchsthone Orchestra ist und Ensembles und Solo-Künstler*innen remixt.

Flux_Volker Beushausen

Duo FLUX

Musik

20. Mai 2026 (Mi.) - 20:00 - 23:00 Uhr
Bruitkasten - Ebertplatzpassage, Laden 7

FLUX
Christina Fuchs –Soprano Sax, Klarinette, Bassklarinette
Florian Stadler – Akkordeon

Mit Florian Stadler am Akkordeon und Christina Fuchs an Sopransaxofon/ Klarinetten bildet sich ein Duo, das die Grenzen der improvisierten Musik neu definieren will und faszinierende Klangwelten erschafft. Ihre Musik ist eine Symbiose aus Tiefe und Interaktion, organisch und intuitiv. Sie verweben gemeinsame musikalische Ideen, lassen Raum für Stille und plötzliche Ausbrüche und scheinen dabei wie durch ein unsichtbares Band verbunden.

20 Uhr
Duo Genthon·Marchetti / Anouck Genthon, violin – Lionel Marchetti, syntesizer

21 Uhr
Maria Isolina Cozzani – Violine
Carl Ludwig Hübsch – Tuba
Matteo Traverso – Modular synthesizer

22 Uhr
FLUX
Florian Stadler – acc
Christina Fuchs – reeds

Malerei und Fotografie

Bildende Kunst

23. Mai 2026 (Sa.) - 14. Juni 2026 (So.) - 13:00 - 17:00 Uhr
In de Oude Victor Batenburg, NL, Kruisstraat 7, 6634 Batenburg

Es handelt sich um eine Einzelausstellung von Elisabeth Schink in einer sehr interessanten Kirche.
Die Kirche ist jeden Sonntag geöffnet.
Samstag, den 23.05., und Montag, den 25.05.26 jeweils von 13 – 17 Uhr. Es werden dort aktuelle Arbeiten von Elisabeth Schink zu sehen sein.

Malerei und Fotografie

Bildende Kunst

23. Mai 2026 (Sa.) - 14. Juni 2026 (So.) - 13:00 - 17:00 Uhr
Oude of St-Victorkerk, Kruisstraat 7, 6634 AG Batenburg, NL

Einzelausstellung von Elisabeth Schink in einer besonderen Kirche, Oude of St.-Victorkerk.
Sie ist nur Sonntags und am Samstag, den 23.06 und Montag, den 25.06.2026 geöffnet.

Die Sehnsucht nach Natur und der Angst vor ihr ist vorhanden. Sie äußert sich im Ekel vor Insekten, im Misstrauen gegenüber Wildnis, in der Angst vor dem Unberechenbaren. Diese Angst, die Biophobie, ist ein Spiegel gesellschaftlicher Entfremdung.
Die Sehnsucht richtet sich meist auf eine gezähmte, ästhetisierte Natur.
Es geht in Elisabth Schinks Arbeiten um diesen Konflikt zwischen Natur und Zivilisation, zwischen Schutz und Gefangenheit.