mit Heike Bänsch, Patricia Falkenburg, Inken Boje.
Fließgleichgewicht eines Netzwerks sind Lebensnetze zum Ein- und ausatmen.
(Eine Raum-Wort-Faden-Installation mit beweglichem und selbstbewegbaren Elementen)
Das Hauptthema der Installation wird das „Fließgleichgewicht eines Netzwerks“ sein, das sich durch Veränderung, Bewegung und das Verweben von Erinnerungen ausdrückt. Es ist ein Nehmen und Geben, ein Gespinst von losen Fäden ineinander verschlungen, haltend und lösend von Gedanken, Ideen und Erwartungen.
Hartes trifft auf Zartes, Gerades auf Chaos, Unmögliches auf Fantasie
Ist Leben im Angesicht von Vernichtung handbar?
Ist Fliegen im Moment des Übergewichts vorstellbar?
Ist Einatmen unter Wasser lebbar?
Drei Künstlerinnen sagen Ja zu der Kraft und dem Ausdruck, dem Leid und dem Versagen, den Worten und Taten der Anderen. Sie weben daraus ein Netz der Verbindung, des Gemeinsamen und Einsamen. Sie gedenken der Gründerin und ihrem Mut. Sie flechten ein atmendes, lebendiges Gespinst und nehmen Fahrt auf mit dem Wind der Anderen. Wortwolken bergen Neuschöpfungen, Fäden gebären Nester, Entenschiffe werden aufs Wasser gesetzt.
Im Rahmen von IDA InterDisziplinäreAktion 2026 zum Thema 100 Jahre GEDOK Frauennetzwerk.
Ausstellung jeden Tag von 12. – 17.10.2026 von 17 -21 Uhr.
