Übersicht

IDA – Interdisziplinäres Kunst Festival 2026

Bildende Kunst, Darstellende Kunst & Tanz, Literatur, Musik

11. Oktober 2026 (So.) - 18. Oktober 2026 (So.)
Altes Pfandhaus, Kartäuserwall 50, 50678 Köln

IDA InterDisziplinäreAktion der GEDOK in Köln, Bonn und Düsseldorf anlässlich „100 Jahre GEDOK Frauennetzwerk“.

Schirmherrin: Bettina Böttinger

Sechs eigenwillige Produktionen zeigen überraschende Facetten der interdisziplinären Zusammenarbeit renommierter Künstlerinnen der GEDOK KÖLN und Bonn sowie der GEDOK A46 Düsseldorf. Musik, Performance, Tanz, Installation, Stimm- und Videokunst verbinden sich mit literarischen Figuren zu ganz eigenen Geschichten.

Vernissage:
Sonntag, 11. Oktober von 14 bis 17 Uhr
Finissage:
Sonntag, 18. Oktober von 14 bis 17 Uhr
Dauer:
Die Ausstellung läuft von 11.10. bis 18.10.2026
Eintritt:
Der Eintritt ist frei.

Hier ist das Programm: Einladung-IDA2026 (pdf-Datei, 166 KB)

Ausstellung und Performance

DIENSTAG, 13. OKTOBER

19.00 Uhr Flackerndes Licht – treibende Wasser

Lyrik, Musik, Objekte und Videos befassen sich mit dem Fließen, dem Erinnern als Über- und Umschreiben, dem Abschreiben von Möglichkeiten auch, und schaffen ein Fluidum.
RIKE CASPER, MONIKA LITTAU, ANDREA MOHR, RENI SCHOLZ

MITTWOCH, 14. OKTOBER
19.00 Uhr Hunger

In einem bespielbaren Kunstwerk verlebendigen die Künstlerinnen Texte ver­schiedener Autorinnen, schenken poetische Einblicke, teilen Gedankenschnipsel und tönen klingende Wortlosigkeiten.
BETTINA DORN, VIOLA KRAMER, IRENA PASKALI, SIEGLINDE SCHNEIDER

DONERSTEG, 15. OKTOBER
18.00 Uhr Gespinst des Lebens

Grundlage ist das Nehmen und Geben und es entsteht ein Gespinst von losen, ineinander verschlungenen Fäden als Symbol für Gedanken, Ideen und Erwartungen, haltend und lösend zugleich.
HEIKE BÄNSCH, INKEN BOJE, PATRICIA FALKENBURG

DONNERSTAG, 15. OKTOBER
19.30 Uhr reSONare

Ausgewählte Fundstücke vom Rhein sind Quelle für Inspiration und Resonanzen, öffnen einen poetischen Raum für das forschende sinnliche Mitschwingen.
BETTINA HESSE, IRMGARD HIMSTEDT, VIOLA MICHELY, INSA WENKE

FREITAG, 16.OKTOBER, 19 Uhr
19.00 Uhr Ein Fluss, ein Schiff, ein Ziel

Zwei alte Frauen steigen auf ein selbstgebautes Schiff, treiben im Fluss ihrer Erinnerun­gen und sehen ihrem Ziel bewusst entgegen: eine endgültige Veränderung ins Nichts.
EVA OHLOW, RENATE FUHRMANN

SAMSTAG, 17. OKTOBER, 19 Uhr

19.00 Uhr Wehen unter dem, was weht.

Aus Naturbeobachtungen von Baum und Efeu entstanden spielt dieses Programm mit dem Austauschprinzip einer Duo-Partnerschaft. Und so erproben die Tänzerin aus der Schweiz und die Musikerin aus Belgien die „Layers of life“.
FABIENNE CARLIER, ELODIE ZERMATTEN

BIS 18. OKTOBER täglich 17 bis 21 Uhr Ausstellung

ANNE THOSS, MARTJE VERHOEVEN, ELENA KAMBINA

C.A.R. CONTEMPORARY ART RUHR

Bildende Kunst

16. Oktober 2026 (Fr.) - 18. Oktober 2026 (So.) - 11:00 - 19:00 Uhr
Weltkulturerbe Zeche Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen

Die C.A.R. CONTEMPORARY ART RUHR findet in diesem Jahr zum 20. Mal auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zeche Zollverein in Essen statt.
Ulrike Int-Veen ist in Halle A12, Stand 35, Produzentengalerie KunstRaum zu finden.

Freitag, 16.10.2026 ist die Messe von 19 bis 22 Uhr geöffnet.
Samstag und Sonntag, 17. und 18.10.2026 von 11 bis 19 Uhr.

Website:www.contemporaryartruhr.de

Skulp’tur 26 neun Bildhauer – eine Werkstatt – vielfältige Perspektiven

Bildende Kunst

17. Oktober 2026 (Sa.) - 01. November 2026 (So.) - 11:00 - 17:00 Uhr
Kloster Knechtsteden, Haus 13, 41540 Dormagen

Vernissage am Sonntag, 18.10.2026 um 14 Uhr.

Ausstellung 17.10.26 – 03.11.26.

Öffnungszeiten Sa und So 11-17 Uhr.
Bei offenen Ateliers nach Vereinbarung.

Neun Bildhauerinnen, darunter Lene Enghusen, und Bildhauer teilen sich den Raum, die Geräusche, den Staub, das Licht und die Atmosphäre der Werkstatt. Und doch arbeitet jede/r für sich. Es entstehen unterschiedliche Formen, unterschiedliche Ideen und unterschiedliche Wege, mit Material und Raum umzugehen.

Die Ausstellung führt diese individuellen Arbeiten zusammen. Sie zeigt Werke, die in der Werkstatt entstanden sind, ebenso wie Skulpturen, die ihren Platz draußen gefunden haben. Dort verändert sich der Blick: Die Arbeiten treten in Beziehung zu Landschaft, Architektur, Licht und Wetter.

Hier ist die Einladung: Skulp’tur 26 (pdf-Datei, 763 KB)

Verschollen hinter grauen Mauern – Die Künstlerin Olga Oppenheimer

Bildende Kunst, Literatur

25. Oktober 2026 (So.) - 15:00 - 17:00 Uhr
Stephanus-Kapelle, Pestalozziweg 77, Rösrath

Das Schicksal der Kölner Künstlerin Olga Oppenheimer steht im Mittelpunkt dieser eindringlichen Veranstaltung. Autorin und Künstlerin Barbara Stewen hat seit 2024 intensiv zu Oppenheimers Lebensweg recherchiert und dafür zahlreiche Archive, Behörden und psychiatrische Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen aufgesucht.

Besonders erschütternd waren ihre Recherchen im Kloster Waldbreitbach, in dem Olga Oppenheimer 23 Jahre lang von der Außenwelt abgeschnitten eingesperrt war. Stewen stieß dabei auf fehlerhafte biografische Angaben und konnte wichtige Daten zum Leben, Tod und zur Ermordung der Künstlerin korrigieren. Auch die Rolle des Kölner Arztes Walther Poppelreuter, der Oppenheimer in die Psychiatrie einwies, wird anhand von Dokumenten und Quellen beleuchtet.

Die neuen Erkenntnisse trugen dazu bei, dass 2025 ein Stolperstein für Olga Oppenheimer in der Bodinusstraße 2 in Köln verlegt werden konnte.

Barbara Stewen ist Mitglied der GEDOK Köln, des Künstlerbundes BBK Bonn, des Arbeitskreises der Künstler Bergisch Gladbach (AdK) sowie des VS-Schriftstellerverbandes Köln. Im Juni 2025 beteiligte sie sich zudem an einer Lesung im Domforum Köln über das Schicksal jüdischer Künstlerinnen unter dem NS-Regime.

Am 25. Oktober ist Barbara Stewen in der Stephanuskapelle in Rösrath zu Gast:

Einlass: 14:30 Uhr
Beginn: 15:00 Uhr
Pause: ca. 15:30 Uhr
Ende: ca. 16:30 Uhr

Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit einen Blick in die Dauerausstellung „Kriegsgefangenenlager Hoffnungsthal“ zu werfen (die Ausstellung ist noch ca. 1 Stunde nach der Lesung geöffnet) oder direkt bei Herrn Karl Opfer, der die Ausstellung betreut, einen Termin für einen geführten Rundgang zu buchen.

Hier ist der Link: www.roesrath.de/kalender/2026/q4/oktober/2026-10-25-verschollen-hinter-grauen-mauern-die-kuenstlerin-olga-oppenheimer/

Verschollen hinter grauen Mauern. Die Künstlerin Olga Oppenheimer. Rösrath

Bildende Kunst

25. Oktober 2026 (So.) - 15:00 - 17:00 Uhr
Stephanus Kapelle, Pestalozziweg 77, 51503 Rösrath

Dia Vortrag von Barbara Stewen

Olga Oppenheimer war eine Pionierin der modernen Kunst, eine Netzwerkerin, eine Mutter, eine Freundin. Ihr Leben wurde durch Krieg, Krankheit und Ideologie zerstört. Doch ihre Werke, ihre Spuren, ihre Geschichte leben weiter – in Archiven, Ausstellungen, Erinnerungen.
Sie war Teil einer Generation von Künstlerinnen, die nicht nur gegen ästhetische Konventionen kämpften, sondern auch gegen gesellschaftliche Ausgrenzung. Ihre Geschichte ist nicht nur tragisch, sondern auch lehrreich. Sie zeigt, wie fragil Freiheit ist – und wie wichtig Erinnerung bleibt.

„Tastende Hände an grauen Wänden“ – dieser Satz bleibt. Als Bild für das Verstummen ihre Ermordung. Als Mahnung. Als poetischer Widerstand gegen das Vergessen.

Kunst Sehen und das Spiel mit dem Zufall

Bildende Kunst

29. Oktober 2026 (Do.) - 16:30 - 18:00 Uhr
Kunstmuseum Bonn

Ein Workshop von Dr. Viola Michely im Kunstmuseum Bonn mit individuell und zufällig ausgewählten Werken aus der Sammlungspräsentation „Kraftfelder der Kunst“ und der Frage, welchen Gewinn das Spiel mit dem Zufall im Alltag haben kann.

Verschollen hinter grauen Mayuern. Die Künstlerin Olga Oppenheimer, Wipperfürth

Bildende Kunst

09. November 2026 (Mo.)
Dorfladen Wipperfürth Thier,  Johann-Wilhelm-Roth-Str. 21, 51688 Hansestadt Wipperfürth

Barbara Stewen: Lesung mit Bildern 

Olga Oppenheimer war eine Pionierin der modernen Kunst, eine Netzwerkerin, eine Mutter, eine Freundin. Ihr Leben wurde durch Krieg, Krankheit und Ideologie zerstört. Doch ihre Werke, ihre Spuren, ihre Geschichte leben weiter – in Archiven, Ausstellungen, Erinnerungen.

Sie war Teil einer Generation von Künstlerinnen, die nicht nur gegen ästhetische Konventionen kämpften, sondern auch gegen gesellschaftliche Ausgrenzung. Ihre Geschichte ist nicht nur tragisch, sondern auch lehrreich. Sie zeigt, wie fragil Freiheit ist – und wie wichtig Erinnerung bleibt.

„Tastende Hände an grauen Wänden“ – dieser Satz bleibt. Als Bild für das Verstummen. Als Mahnung. Als poetischer Widerstand gegen das Vergessen.

Siehe auch: www.dorfladen-thier.de