Lesung / Diskurse / Podiumsdiskussionen zum Thema PARADIES. Eintritt frei.
Im Programm: Lesung Letitia Gaba aus dem Buch „der Gott im 9. Monat“ von Gabriele Uhlmann.
Lesung / Diskurse / Podiumsdiskussionen zum Thema PARADIES. Eintritt frei.
Im Programm: Lesung Letitia Gaba aus dem Buch „der Gott im 9. Monat“ von Gabriele Uhlmann.
Bildende Kunst, Darstellende Kunst & Tanz, Literatur, Musik
IDA InterDisziplinäreAktion der GEDOK in Köln, Bonn und Düsseldorf anlässlich „100 Jahre GEDOK Frauennetzwerk“.
Schirmherrin: Bettina Böttinger
Sechs eigenwillige Produktionen zeigen überraschende Facetten der interdisziplinären Zusammenarbeit renommierter Künstlerinnen der GEDOK KÖLN und Bonn sowie der GEDOK A46 Düsseldorf. Musik, Performance, Tanz, Installation, Stimm- und Videokunst verbinden sich mit literarischen Figuren zu ganz eigenen Geschichten.
Vernissage:
Sonntag, 11. Oktober von 14 bis 17 Uhr
Finissage:
Sonntag, 18. Oktober von 14 bis 17 Uhr
Dauer:
Die Ausstellung läuft von 11.10. bis 18.10.2026
Eintritt:
Der Eintritt ist frei.
Hier ist das Programm: Einladung-IDA2026 (pdf-Datei, 166 KB)
Ausstellung und Performance
DIENSTAG, 13. OKTOBER
19.00 Uhr Flackerndes Licht – treibende Wasser
Lyrik, Musik, Objekte und Videos befassen sich mit dem Fließen, dem Erinnern als Über- und Umschreiben, dem Abschreiben von Möglichkeiten auch, und schaffen ein Fluidum.
RIKE CASPER, MONIKA LITTAU, ANDREA MOHR, RENI SCHOLZ
MITTWOCH, 14. OKTOBER
19.00 Uhr Hunger
In einem bespielbaren Kunstwerk verlebendigen die Künstlerinnen Texte verschiedener Autorinnen, schenken poetische Einblicke, teilen Gedankenschnipsel und tönen klingende Wortlosigkeiten.
BETTINA DORN, VIOLA KRAMER, IRENA PASKALI, SIEGLINDE SCHNEIDER
DONERSTEG, 15. OKTOBER
18.00 Uhr Gespinst des Lebens
Grundlage ist das Nehmen und Geben und es entsteht ein Gespinst von losen, ineinander verschlungenen Fäden als Symbol für Gedanken, Ideen und Erwartungen, haltend und lösend zugleich.
HEIKE BÄNSCH, INKEN BOJE, PATRICIA FALKENBURG
DONNERSTAG, 15. OKTOBER
19.30 Uhr reSONare
Ausgewählte Fundstücke vom Rhein sind Quelle für Inspiration und Resonanzen, öffnen einen poetischen Raum für das forschende sinnliche Mitschwingen.
BETTINA HESSE, IRMGARD HIMSTEDT, VIOLA MICHELY, INSA WENKE
FREITAG, 16.OKTOBER, 19 Uhr
19.00 Uhr Ein Fluss, ein Schiff, ein Ziel
Zwei alte Frauen steigen auf ein selbstgebautes Schiff, treiben im Fluss ihrer Erinnerungen und sehen ihrem Ziel bewusst entgegen: eine endgültige Veränderung ins Nichts.
EVA OHLOW, RENATE FUHRMANN
SAMSTAG, 17. OKTOBER, 19 Uhr
19.00 Uhr Wehen unter dem, was weht.
Aus Naturbeobachtungen von Baum und Efeu entstanden spielt dieses Programm mit dem Austauschprinzip einer Duo-Partnerschaft. Und so erproben die Tänzerin aus der Schweiz und die Musikerin aus Belgien die „Layers of life“.
FABIENNE CARLIER, ELODIE ZERMATTEN
BIS 18. OKTOBER täglich 17 bis 21 Uhr Ausstellung
ANNE THOSS, MARTJE VERHOEVEN, ELENA KAMBINA
Die C.A.R. CONTEMPORARY ART RUHR findet in diesem Jahr zum 20. Mal auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zeche Zollverein in Essen statt.
Ulrike Int-Veen ist in Halle A12, Stand 35, Produzentengalerie KunstRaum zu finden.
Freitag, 16.10.2026 ist die Messe von 19 bis 22 Uhr geöffnet.
Samstag und Sonntag, 17. und 18.10.2026 von 11 bis 19 Uhr.
Website:www.contemporaryartruhr.de
Vernissage am Sonntag, 18.10.2026 um 14 Uhr.
Ausstellung 17.10.26 – 03.11.26.
Öffnungszeiten Sa und So 11-17 Uhr.
Bei offenen Ateliers nach Vereinbarung.
Neun Bildhauerinnen, darunter Lene Enghusen, und Bildhauer teilen sich den Raum, die Geräusche, den Staub, das Licht und die Atmosphäre der Werkstatt. Und doch arbeitet jede/r für sich. Es entstehen unterschiedliche Formen, unterschiedliche Ideen und unterschiedliche Wege, mit Material und Raum umzugehen.
Die Ausstellung führt diese individuellen Arbeiten zusammen. Sie zeigt Werke, die in der Werkstatt entstanden sind, ebenso wie Skulpturen, die ihren Platz draußen gefunden haben. Dort verändert sich der Blick: Die Arbeiten treten in Beziehung zu Landschaft, Architektur, Licht und Wetter.
Hier ist die Einladung: Skulp’tur 26 (pdf-Datei, 763 KB)
Ausstellung der GEDOK A46 in der Cubus-Kunsthalle Duisburg.
Vernissage: 23.10.2026 um 19 Uhr
Laufzeit bis zum 08.11.2026
Hier ist die Einladung: frau • macht • kunst (pdf-Datei, 221 KB)
Website: www.cubus-kunsthalle.de
Das Schicksal der Kölner Künstlerin Olga Oppenheimer steht im Mittelpunkt dieser eindringlichen Veranstaltung. Autorin und Künstlerin Barbara Stewen hat seit 2024 intensiv zu Oppenheimers Lebensweg recherchiert und dafür zahlreiche Archive, Behörden und psychiatrische Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen aufgesucht.
Besonders erschütternd waren ihre Recherchen im Kloster Waldbreitbach, in dem Olga Oppenheimer 23 Jahre lang von der Außenwelt abgeschnitten eingesperrt war. Stewen stieß dabei auf fehlerhafte biografische Angaben und konnte wichtige Daten zum Leben, Tod und zur Ermordung der Künstlerin korrigieren. Auch die Rolle des Kölner Arztes Walther Poppelreuter, der Oppenheimer in die Psychiatrie einwies, wird anhand von Dokumenten und Quellen beleuchtet.
Die neuen Erkenntnisse trugen dazu bei, dass 2025 ein Stolperstein für Olga Oppenheimer in der Bodinusstraße 2 in Köln verlegt werden konnte.
Barbara Stewen ist Mitglied der GEDOK Köln, des Künstlerbundes BBK Bonn, des Arbeitskreises der Künstler Bergisch Gladbach (AdK) sowie des VS-Schriftstellerverbandes Köln. Im Juni 2025 beteiligte sie sich zudem an einer Lesung im Domforum Köln über das Schicksal jüdischer Künstlerinnen unter dem NS-Regime.
Am 25. Oktober ist Barbara Stewen in der Stephanuskapelle in Rösrath zu Gast:
Einlass: 14:30 Uhr
Beginn: 15:00 Uhr
Pause: ca. 15:30 Uhr
Ende: ca. 16:30 Uhr
Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit einen Blick in die Dauerausstellung „Kriegsgefangenenlager Hoffnungsthal“ zu werfen (die Ausstellung ist noch ca. 1 Stunde nach der Lesung geöffnet) oder direkt bei Herrn Karl Opfer, der die Ausstellung betreut, einen Termin für einen geführten Rundgang zu buchen.
Hier ist der Link: www.roesrath.de/kalender/2026/q4/oktober/2026-10-25-verschollen-hinter-grauen-mauern-die-kuenstlerin-olga-oppenheimer/
Dia Vortrag von Barbara Stewen
Olga Oppenheimer war eine Pionierin der modernen Kunst, eine Netzwerkerin, eine Mutter, eine Freundin. Ihr Leben wurde durch Krieg, Krankheit und Ideologie zerstört. Doch ihre Werke, ihre Spuren, ihre Geschichte leben weiter – in Archiven, Ausstellungen, Erinnerungen.
Sie war Teil einer Generation von Künstlerinnen, die nicht nur gegen ästhetische Konventionen kämpften, sondern auch gegen gesellschaftliche Ausgrenzung. Ihre Geschichte ist nicht nur tragisch, sondern auch lehrreich. Sie zeigt, wie fragil Freiheit ist – und wie wichtig Erinnerung bleibt.
„Tastende Hände an grauen Wänden“ – dieser Satz bleibt. Als Bild für das Verstummen ihre Ermordung. Als Mahnung. Als poetischer Widerstand gegen das Vergessen.
Ein Workshop von Dr. Viola Michely im Kunstmuseum Bonn mit individuell und zufällig ausgewählten Werken aus der Sammlungspräsentation „Kraftfelder der Kunst“ und der Frage, welchen Gewinn das Spiel mit dem Zufall im Alltag haben kann.
Barbara Stewen: Lesung mit Bildern
Olga Oppenheimer war eine Pionierin der modernen Kunst, eine Netzwerkerin, eine Mutter, eine Freundin. Ihr Leben wurde durch Krieg, Krankheit und Ideologie zerstört. Doch ihre Werke, ihre Spuren, ihre Geschichte leben weiter – in Archiven, Ausstellungen, Erinnerungen.
Sie war Teil einer Generation von Künstlerinnen, die nicht nur gegen ästhetische Konventionen kämpften, sondern auch gegen gesellschaftliche Ausgrenzung. Ihre Geschichte ist nicht nur tragisch, sondern auch lehrreich. Sie zeigt, wie fragil Freiheit ist – und wie wichtig Erinnerung bleibt.
„Tastende Hände an grauen Wänden“ – dieser Satz bleibt. Als Bild für das Verstummen. Als Mahnung. Als poetischer Widerstand gegen das Vergessen.
Siehe auch: www.dorfladen-thier.de