Übersicht

Lese-Café in der Brotfabrik, Bonner Bogen

Literatur

08. Februar 2026 (So.) - 11:30 - 13:00 Uhr
Brotfabrik Bonn, Kreuzstr. 16 · 53225 Bonn

Vielstimmig und kontrovers bündelt das 2025 erschienene Buch „Bonner Bogen – Literarisches von A (wie Beethoven) bis Z (wie Westerwelle)“ Stimmen und Themen dieser Stadt. Kontrovers fällt das Urteil über Bonn aus: „Ein Glücksfall“ sei diese Stadt, sagen die einen, als „Kannickelstall“ stigmatisieren sie andere. Bonn hat in seiner umtriebigen Geschichte vom römischen Kastell zur kurfürstlichen Residenz, von der Bundeshauptstadt der Nachkriegszeit zur heutigen Bundesstadt viele kluge Köpfe und Künstler(innen) beheimatet.

Das vom Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller initiierte Projekt „Bonner Bogen” möchte – neben den Bonner Persönlichkeiten, besonderen Aspekten der Stadt und ihrer Geschichte – auch den Reichtum der hiesigen Literaturszene ins Licht rücken. Deshalb wurden für diese Buchveröffentlichung Autorinnen und Autoren in einer Ausschreibung aufgefordert, ihren Blick auf Bonn literarisch in Lyrik oder Kurzprosa zu fassen und für die Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen.

Haben Sie Lust auf einen Spaziergang mit Altkanzler Konrad Adenauer oder auf ein Gespräch mit Bonns „grüner Lunge“? Möchten Sie die im Volksmund „Rheingräfin“ genannte Sibylle Mertens-Schaafhausen kennenlernen? Vielleicht mögen Sie sich aber auch an die legendären Bonner Friedensdemos erinnern, mit uns über Pützchens Markt schlendern und gleichzeitig viele Bonner Autorinnen kennenlernen? – Dann sind Sie genau richtig bei der Lesung.

Es lesen: Cornelia Frettlöh, Harald Gesterkamp, Thomas Kade, Petra Kalkutschke, Monika Littau und Iris Schürmann-Mock

Wie Zugvögel, Vernissage

Literatur

20. Februar 2026 (Fr.) - 18:00 - 20:00 Uhr
Kunsthalle Lindenthal, Aachener Straße 220, 50931 Köln

Der Kölner Kunstverein 68elf begegnet einer Gruppe von Künstlern und Künstlerinnen aus dem Kosovo mit einer gemeinsamen Kurzausstellung in der Lindenthaler Kunsthalle im Februar 2026. Die Ausstellung wird kuratiert von Christiane Rath und Andrea Interschick.

Zur Eröffnung spricht die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Bettina Spillmann.

Titelbild des Beitrags: Zeichnung „Zim Bresto“ von Gezim Brestovci

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Künste · Frauen · Netzwerk – Ein Jahrhundert Künstlerinnen

Bildende Kunst, Darstellende Kunst & Tanz, Literatur, Musik

02. März 2026 (Mo.) - 19:30 - 21:00 Uhr
Rittergut Orrr, 50259 Pulheim

2026 wird das älteste und vielfältigste Kunst-Frauen-Netzwerk Deutschlands, die GEDOK Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer e. V., einhundert Jahre alt.
Im Rahmen der Pulheimer Veranstaltungswoche zum Internationalen Frauentag erhalten Besucherinnen und Besucher Einblick in die Vielfalt, Kraft und Kreativität weiblichen Kunstschaffens.

100 Jahre GEDOK bedeuten 100 Jahre künstlerisches Arbeiten im Austausch, im Dialog und in stetiger Weiterentwicklung. Künstlerinnen unterschiedlichster Disziplinen kommen hier zusammen: Malerinnen, Bildhauerinnen, Schriftstellerinnen, Musikerinnen, Komponistinnen, darstellende und interdisziplinär arbeitende Kunstschaffende. Sie eint das Ziel, das Kunstschaffen von Frauen zu fördern und öffentlich sichtbar zu machen – jenseits von Schubladen und Zuschreibungen.
An diesem Abend feiern wir das Jubiläumsbuch „Künste · Frauen · Netzwerk“ und die kreative Kraft der GEDOK. Zehn Autorinnen und zwei Musikerinnen präsentieren Texte und Klänge, die in Beziehung zu Bildern und Skulpturen treten. Wort, Musik und Bild verbinden sich zu einem lebendigen künstlerischen Netz.
Die Musikerin Anne Krickeberg begleitet den Abend mit intuitiver Musik. Eine Live-Performance nähert sich der Frage nach dem Wesen der Kunst und antwortet selbstbewusst: „Art is Destiny!“ Ergänzt wird das Programm durch eine Videoarbeit, die weitere Perspektiven auf das künstlerische Schaffen eröffnet.
So entsteht ein vielschichtiger Abend, der eindrucksvoll zeigt, wofür GEDOK seit 100 Jahren steht: Austausch, Vielfalt und die Stärke gemeinschaftlicher Kreativität.
Ein Fest für die Kunst, für die Künstlerinnen – und für ihre Gäste.

Beteiligte GEDOK-Künstlerinnen: Mechthild Bordt-Haakshorst, Rohna Bühler, Rike Casper (Musik-Video), Patricia Falkenburg (Moderation und Texte), Nicol Goudarzi, Johanna Hansen, Doris Konradi, Anne Krickeberg (Musik), Monika Littau, Ljiljana Nedovic-Hesselmann (Performance), Kerstin Nethövel, Uta Oberkampf, Sieglinde Schneider (Performance), Insa Wenke

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100 Jahre GEDOK – „Künste · Frauen · Netzwerk“

Literatur, Musik

21. März 2026 (Sa.) - 15:00 - 16:30 Uhr
Kulturhof Gohlis, Eisenacher Str. 72, 04155 Leipzig

Frauenpower feiern: Das älteste und vielfältigste Kunst-Frauen-Netzwerk, die GEDOK, wird 2026 einhundert Jahre alt!
100 Jahre GEDOK heißt 100 Jahre Künstlerinnen aller Disziplinen im kreativen Gespräch. Erleben Sie mit uns was passiert, wenn sich Malerinnen, Bildhauerinnen, Schriftstellerinnen, Musikerinnen, Komponistinnen, aber auch darstellende Künstlerinnen und jene, die sich in mehreren Künsten zugleich bewegen und in keine Schublade passen wollen in einer Gemeinschaft begegnen. Sie alle eint das Ziel, das Kunstschaffen von Frauen zu fördern und öffentlich sichtbar zu machen.
Feiern Sie mit uns das GEDOK-Jubiläums-Buch Künste ∙ Frauen ∙ Netzwerk und die Kraft unserer Kreativität.

Zehn Autorinnen und eine Musikerin der GEDOK präsentieren ihre Texte und Klänge, die sich zu Bildern und Skulpturen in Beziehung setzen. Sieglinde Schneider und Ljiljana Nedovic-Hesselmann fragen in ihrer live-Performance nach dem Wesen der Kunst und antworten: „Art is Destiny!“ So bildet sich ein kreatives Netz ab, das auf eindrucksvolle Weise das vielfältige Kunstschaffen der GEDOK-Künstlerinnen zeigt.

Mitwirkende Künstlerinnen: Patricia Falkenburg (Moderation und Texte), Brunhild Fischer (Musik), Jana Franke, Nicol Goudarzi, Johanna Hansen, Sibylle Hoffmann, Sofie Morin, Ljiljana Nedovic-Hesselmann (Performance), Jutta von Ochsenstein-Nick, Jutta Rosenkranz, Sieglinde Schneider (Performance), Insa Wenke.