Übersicht

Wir sind Die Räuber!

Darstellende Kunst & Tanz, Literatur

01. August 2025 (Fr.) - 18:30 - 21:00 Uhr
Freilichtmuseum Lindlar, Lingenbacher Weg 6 (Museumsherberge, Nordeingang), 51789 Lindlar

Emotionen und Spannung pur bei den ersten Aufführungen: „Wir sind Die Räuber!“
– OpenAir Theater
Angelehnt an das Drama „Die Räuber“ von Friedrich Schiller, der in diesem Jahr seinen 220. Todestag begeht, wurde das Publikum „gewaltig und spektakulär“ in Bann gezogen. Die Menschen standen am Ende des theatralen Spaziergangs gerührt und bewegt und konnten dann mit tönendem Applaus ihre Begeisterung kund tun.

Darstellende: Lea Wagener, Yannick Szlapka, Marius Bänsch, Kai Mönnich, Heike Bänsch
Gute Geister: 4 Bürger:innen
Dramaturgie: Heike Bänsch & Kai Mönnich
Regie: Nelia Nusch
Bühneninstallationen & Kostüme: Michael Wittassek

Anmeldungen unter: www.landblattgold.org

Die nächste Aufführung in historischer Kulisse im Freilichtmuseum Lindlar findet Samstag, den 2. August, 2025 statt, um 19 Uhr, Einlass 18:30 Uhr Freilichtmuseum Lindlar, Eingang beim Nordtor, Museumsherberge

Heinehaus

Akzente: Alter

Literatur

05. August 2025 (Di.) - 19:30 - 22:00 Uhr
Heinehaus, Düsseldorf

Spuren der Zeit. Über das, was war, ist und wird.

Texte aus »AKZENTE. Zeitschrift für Literatur«. Jg 72. Heft 2/2025.
Lesung und Gespräch mit Ingrid Bachér (GEDOK KÖLN) und Kaleb Erdmann.
Christoph Leisten liest Gedichte.
Moderation: Herausgeberin Marietta Thien, Dittrich Verlag.

 

M-cine bei den Internationalen Stummfilmtagen Bonn „Saxophon -Susi“

Musik

08. August 2025 (Fr.) - 21:15 - 23:45 Uhr
Bonn, Arkadenhof der Universität

Saxophon-Susi
Miss Saxophone
Deutschland 1928, 83 Min.
REGIE
Karel Lamač

neu vertont von M-cine Stummfilmvertonung
Katharina Stashik – Saxophon
Dorothee Haddenbruch – Klavier

Anni von Aspen träumt von einer Karriere als Tänzerin. Ihre Freundin Susi, Showgirl am Revuetheater, lebt diesen Traum. Doch Annis adliger Vater hält nichts davon und schickt seine Tochter aufs Mädcheninternat nach London. Zumindest denkt er das. Denn plötzlich wird aus Susi Anni und aus Anni Susi und diese zieht bei der Tanzgruppe Tiller Girls ein. In der Hauptrolle dieser Verwechslungskomödie, die Jazzelemente, Tanz und Slapstick kombiniert, glänzt der tschechische Filmstar Anny Ondra – als charmante junge Frau, die sich selbstbewusst im großstädtischen Nachtleben behauptet.

Die Susi bläst das Saxophon. Sie groteskelt mit Händen und Füßen; ihr Körper bakert, schlenkert, daß es eine Art ist. Und das Publikum freut sich, freut sich.

Susi ist niemand anders als Anny Ondra, die junge Tschechin, die auf den Titel eines Weltfilmstars beherzt losmarschiert. Sie hat es in bemerkenswert schneller Zeit verstanden, sich ein Publikum zu schaffen. Die Süd-Film hat mit den Filmen dieser Anny Ondra einen guten Trumpf in Händen. Anny Ondra hat Gelegenheit, ein junges Mädel aus guter Familie zu spielen, die den von der Kotzebue-Literatur her auf eine gewisse Filmgattung übertragenden Drang in sich spürt, zum Theater zu gehen.

Das Theater ist natürlich eine Revue. Ebenso natürlich, daß sie nur auf Umwegen dorthin kommt, und da wirft sie nun die Beinchen, kommt zuerst ganz aus Versehen auf die Bühne, macht sämtliche Pferde scheu und holt sich zum Schluß als Mann einen veritablen Lord. Das alles macht sie mit einer natürlichen Begabung für alles Groteske. Postkartenniedlichkeit erledigt sie so nebenher, mit der hundertprozentigen Süße eines amerikanischen Flapper-Idols.

Dann aber, wenn ihr Körperwitz in Aktion treten kann, zeigt sie, wieviel mehr in ihr steckt. Disziplinierter im Ausspielen ihrer Körpereffekte als die [Lili] Damita, ähnlich der Girlhaftigkeit einer Clara Bow – was ist aus dieser Frau noch zu machen! Wenn sie geht, hopst sie wie ein kleines Pferdchen. Plötzlich ein Sprung; es federt, nicht nur in den Beinen. Der ganze Körper wird expressiv.

Hans Feld, Film-Kurier, Nr. 262, 2.11.1928

„ARQUIPÉLAGO“

Bildende Kunst

09. August 2025 (Sa.) - 20. Dezember 2025 (Sa.) - 11:00 - 18:00 Uhr
Lu Mourelle Art Gallery "ARQUIPÉLAGO" Rua Regimento 19 de Infanteria 2750-642 Cascais Portugal

Öffnungszeiten:
Di. – So. 11 – 18 Uhr

„ARQUIPÉLAGO“ Internationale Gruppenausstellung mit Catharina de Rijke.

…Die erste Assoziation beim Blick auf die Bilderreihe „Turn-Over“ ist die eines Landschaftsraums mit Himmel, Meer und Küste. Man kann an barocke Deckenfresken oder an bewegte Seestücke des englischen Malers William Turner (1775–1851) denken. Dennoch sind es nicht konkrete Orte, nicht die beliebte französische Steilküste von Étretat, nicht der Rotterdamer Hafen.
Es sind atmosphärische Chiffren, die von einer besonderen Umrissform abgeschlossen werden. Man kann diesen Bildteil nach außen, zum Bildrand hin, als Hoheitsgewässer betrachten…
DR. URSULA KROHN, M.A., 2023

Ursula Traschütz: Facebook

Jazz fürs Auge 4

Angewandte Kunst & Design

09. August 2025 (Sa.) - 23. August 2025 (Sa.) - 18:00 - 21:00 Uhr
WERKHALLE Ehrenfeld, Venloer Straße 506, Köln

Grevy zu Gast in der WERKHALLE Ehrenfeld u.a. mit Ursula Traschütz

„Jazz fürs Auge“ steht – wie der Name schon andeutet – für eine kompositorische, lebendige Zusammenstellung von Kunstwerken. Es geht nicht darum, dass die Werke etwas mit Musik oder Jazz zu tun haben. Vielmehr ist es die Art der Hängung, die Dynamik, die Kontraste und Übergänge zwischen den Arbeiten, die das besondere „Jazzgefühl“ erzeugen.

Gezeigt wird eine spannende Mischung aus etablierten Grevy-Künstler*innen und frischen Positionen, die die Ausstellungslandschaft bereichern. Mal leise und poetisch, mal laut und wild – diese Vielfalt macht „Jazz fürs Auge“ zu einem Erlebnis für die Sinne.

Öffnungszeiten
dienstags bis freitags 15 bis 19 Uhr
samstags & sonntags 12 bis 16 Uhr
und nach Vereinbarung
info@grevy.org | +49 (0)172 73 20 515

Dorothee Oberlinger

EUROPEAN UNION BAROQUE ORCHESTRA

Musik

10. August 2025 (So.) - 20:30 - 22:00 Uhr
Schloss Maretsch C. de-Medici-Str. 8, Bozen

mit DOROTHEE OBERLINGER:  Blockflöte, Leitung

Programm:
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Suite Nr. 1 C-Dur BWV 1066
Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)
Flötenkonzert C-Dur TWV 51:C1
Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)
Trompetenkonzert D-Dur TWV 51:D7
Antonio Vivaldi (1678 – 1741)
Flautinokonzert C-Dur RV 443
Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Eternal source of light divine aus Ode for the Birthday of Queen Anne HWV 74

Soloflötistin Dorothee Oberlinger und ein „Collegium“ aus jungen Talenten – das European Union Baroque Orchestra – präsentieren eine Auswahl von Stücken aus dieser Ära großer Musik, die gleichsam als die Geburtsstunde der modernen musikalischen Sprache gilt.

Lesung bei „Nimm Platz“ auf dem Neumarkt

Literatur

15. August 2025 (Fr.) - 17:30 - 18:00 Uhr
Auf dem Neumarkt in Köln

Erfinden oder erzählen.
Bettina Hesse liest ihren Text aus der Anthologie „Museum der einzigartigen Dinge“ sowie eine Erzählung über die Grenzüberschreitung zwischen Polen und der Ukraine aus ihrem Erzählungsband „Schwarz ist weiß“, um die fragilen Grenzen zwischen Erzählen und Erfinden auszuloten.

Foto: Beatrice Tomasetti

Ordo virtutum der Hildegard von Bingen

Musik

16. August 2025 (Sa.) - 20:00 - 21:30 Uhr
Klosterkirche Riddagshausen

Ars Choralis Coeln: Ordo Virtutum
Die Musik der Hildegard von Bingen
DIE GÖTTLICHE ORDNUNG IN TÖNEN

Als sich im Jahr 1145 Zisterziensermönche in Riddagshausen niederließen und damit den Grundstein für die Klosterkirche legten, befand sich eine der bekanntesten Heiligen des Mittelalters auf dem Höhepunkt ihres Wirkens. Hildegard von Bingen (1098–1179) ist allgemein für ihre frühen Schriften zu Medizin und Kräuterkunde bekannt. Aber ihr Werk umfasst viel mehr als das: Mit ihren visionären Schriften und Gesängen hat sie eine Art theologisches Gesamtkunstwerk hinterlassen, das seinesgleichen sucht.
Mit dem Ordo Virtutum schuf sie das erste schriftlich überlieferte Mysterienspiel Europas, das sich im so genannten „Riesenkodex“ (Wiesbaden) erhalten hat. Man ahnt Hildegards Liebe am Gestalten und ihre Ader für dramatische Inszenierungen, wenn sie die Tugendkräfte als Allegorien auftreten und singen lässt. Geduld, Bescheidenheit, Nächstenliebe und andere kämpfen um eine traurige, verlorene Seele – doch der Teufel ist nicht fern…

Zum 750. Jubiläum der Kirchweihe erklingt mit „Ordo Virtutum“ die Musik der Hildegard von Bingen in der Klosterkirche Riddagshausen. Die Musik wurde für diese Inszenierung von Sängerin Maria Jonas aus dem Original transkribiert. Zusammen mit dem Ensemble Ars Choralis Coeln wird die Aufführung eine visuelle und akustische Zeitreise in die Welt der Musik und Mystik jener fernen und heute wieder so nahen Zeit.

Mitwirkende:
Pamela Petsch, Uta Kirsten, Cora Schmeiser, Lucia Mense (Flöten), Amanda Simmons (Harfe), Petra Koerdt, Susanne Ansorg (Fidel, Glocken), Stefanie Brijoux, Sylvia Dörnemann

Wir sind Die Räuber!

Darstellende Kunst & Tanz, Literatur

17. August 2025 (So.) - 18:30 - 21:00 Uhr
Schloss Eulenbroich gGmbH, Zum Eulenbroicher Auel 19, 51503 Rösrath

Emotionen und Spannung pur bei den ersten Aufführungen: „Wir sind Die Räuber!“
– OpenAir Theater

Angelehnt an das Drama „Die Räuber“ von Friedrich Schiller, der in diesem Jahr seinen 220. Todestag begeht, wurde das Publikum „gewaltig und spektakulär“ in Bann gezogen. Die Menschen standen am Ende des theatralen Spaziergangs gerührt und bewegt und konnten dann mit tönendem Applaus ihre Begeisterung kund tun.

Aufführung in historischer Kulisse am Schloss Eulenbroich in Rösrath, um 19 Uhr, Einlass 18:30 Uhr, Eintritt Frei, gefördert von der KSK Stiftung, www.ksk-koeln.de/stiftungen.

Darstellende: Lea Wagener, Yannick Szlapka, Marius Bänsch, Kai Mönnich, Heike Bänsch
Gute Geister: 4 Bürger:innen
Dramaturgie: Heike Bänsch & Kai Mönnich
Regie: Nelia Nusch
Bühneninstallationen & Kostüme: Michael Wittassek

Anmeldungen erforderlich:unter www.landblattgold.org

Foto: Tanja de Maan

„Resonances of Leaves“

Musik

18. August 2025 (Mo.) - 16:00 - 21:00 Uhr
Kunstforum NRW - Pong - Düsseldorf  

16 Uhr Workshop, mit Irene Kurka und Christian Banasik

19 Uhr Konzert, Musik von Christian Banasik, Irene Kurka, Sopran; Christian Banasik, Kompostion, Konzept, Elektornik