Übersicht

STRINGS & LINES

Bildende Kunst

06. Oktober 2025 (Mo.) - 19:00 - 20:15 Uhr
KunstRaum Dorissa Lem, Geisselstr. 56, 50823 Köln

Die bildende Künstlerin Dorissa Lem und der Kontrabassist Jonas Gerigk gestalten eine gemeinsame Improvisation aus Zeichnung und Klang. Fineliner-Linien und Saitenklänge entstehen parallel und verweben sich zu einem Geflecht aus Rhythmus, Struktur und Geste – sichtbar auf dem Papier, hörbar im Raum. Im Zentrum steht das wechselnde Verhältnis von Folgen und Führen: Mal lässt sich die Hand der Zeichnerin von den Impulsen der Musik leiten, mal geben ihre Linien eine Richtung vor, auf die der Bass reagiert. So entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Sehen und Hören – unmittelbar, frei und lebendig.
Eintritt: 10 Euro
info@dorissalem-skulptur.de

Frauen lieben lernen

Literatur

08. Oktober 2025 (Mi.) - 19:30 - 21:00 Uhr
Bücherstube Brauweiler, 50259 Pulheim

Sofie Morin hat 14 Dichterinnen eingeladen, gemeinsam mit ihr über 14 Frauen zu schreiben: Schriftstellerinnen, Dichterinnen, Künstlerinnen, darunter Maria Sibylla Merian, Mascha Kaléko, Ilse Aichinger, Else Lasker-Schüler und viele andere. Gemeinsam mit Patricia Falkenburg stellt Sofie Morin diese ganz besondere Sammlung poetischer Dialoge vor.

Anmeldung unter 02234 83202 oder unter info@buecherstube-brauweiler.de

Nostre dame * مَريم العذراء

Musik

10. Oktober 2025 (Fr.) - 18:45 - 20:45 Uhr
Friedenskirche, Köln-Ehrenfeld, Rothehausstraße 54a

KlosterKlaenge II

Nostre dame * مَريم العذراء
Das einstimmige Repertoire der Notre Dame Schule in Paris
im 13. Jahrhundert im Dialog mit irakischen Maqam

Konzertbeginn 19.00, Friedenskirche, Köln-Ehrenfeld

mit Cora Schmeiser, Gesang
Bassem Hawar, Djoze und Elektronik
Rageed William, Ney und Duduk

‘Was Prophezeiungen verkünden und Mysterien flüstern’ –
Unsere liebe Frau, Maria und Maryam, wird in vielen Kulturen als Gottesgebärderin und Schützerin aller Lebewesen verehrt. Am Abend erhellt der Morgenstern, Maria, den Schatten des Wortes und überwindet diesen, damit sie uns umarmt.
Im Neuen Testament und im Qur’an begegnen wir der Gestalt Mariens als Mutter eines Sohnes namens Jesus. Mit dem erwachenden Mittelalter erhält sie die Gestalt der Mutter Gottes und auch der Himmelsherrscherin – jeder greifbaren Stofflichkeit entrückt, bar aller Schwerkraft. Aus dieser distanzierten Darstellung der Jenseitigkeit tritt im Verlauf des 13.Jahrhunderts das Marienbild der französischen Kathedralen heraus und begibt sich in eine größere Nähe zur Welt, hin zum Menschen.
Auf der Suche nach musikalischen Verehrungen erklingt Musik aus der Notre Dame Schule in Paris von Philipp dem Kanzler (nach 1160-1236), von der Rheinländerin Hildegard von Bingen (1098-1179), sowie persischen und europäischen Texten.
Ein Programm, in dem Maqam und gregorianischer Modus sich treffen und verschmelzen.

KlosterKlaenge:
Eine Konzertreihe in Klöstern und Kirchen in NRW von Originalklang e.V. und Ars Choralis Coeln mit freundlicher Unterstützung der Kunststiftung NRW, der Stadt Köln Kulturamt und des Ars Choralis Coeln Fördervereins, sowie den einzelnen Gemeinden. Danke!

und meine Hoffnung trage ich den Winden aus, musikalische Lesung

Literatur

10. Oktober 2025 (Fr.) - 20:00 - 21:30 Uhr
Ev. Trinitatiskirche Bonn, Brahmsstr 14, 53121 Bonn

Lesung der Autorin Patricia Falkenburg, musikalische Begleitung Sara Günnewig, Harfe und Ulrike Berner-Heimbach, Flöten.

Der Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 ebenso wie die furchtbare Eskalation der Gewalt im Nahen Osten führen uns drastisch die Zerbrechlichkeit unserer Existenz vor Augen – als seien die Bedrohlichkeit des Klimawandels und der Umweltvernichtung nicht schon apokalyptisch genug. Die Wucht des Klimawandels lässt kein Stückchen Erde unberührt. Was wird von der Menschheit bleiben? Eine Flut unvergänglichen Plastikmülls und verrottende Panzer über Bombenkratern?
Anthropozän: das inhumane Zeitalter. Wir Menschen: kurzsichtig, verführbar und die invasivste Spezies dieses Planeten. Weltzerstörer und Weltretter zugleich.
Die an diesem Abend vorgestellten Gedichte stellen sich diesem Widerspruch. Insbesondere erkunden sie die Möglichkeiten von Sprache in Zeiten des Krieges. Sie versuchen Worte zu finden für das Unfassbare wie für die Brüchigkeit unserer Existenz. Manches Mal muss allein dies als Trost genügen in einer trostlosen Zeit.
Die musikalischen Beiträge des Abends rahmen die Gedichte und kommunizieren mit ihnen. Die Musik gibt dem soeben Gehörten und Gefühlten Raum zum Innehalten. Sie schafft zwischen den Gedichten einen Resonanzraum, in dem die Worte individuell nachklingen können. Und sie spendet ihren ganz eigenen Trost.

Rückschau – Einladung zur Vernissage

Literatur

12. Oktober 2025 (So.) - 19. Oktober 2025 (So.)
Haus der Kunst - Nümbrecht, Jakob-Engels-Str. 2a

Begrüßung:
Birgit Ludwig-Weber, 1. Vorsitzende des Kunstvereins Nümbrecht

Verschollen hinter grauen Mauern:
Barbara Stewen referiert über das Leben der jüdischen Künstlerin Olda Oppenheimer

Musikalische Begleitung: Carina Harbich (Harfe)

Öffnungszeiten der Ausstellung:
mittwochs bis samstags 16:00 – 18:00 Uhr, sonntags von 14:00 – 17:00 Uhr

O strahlendes Licht!

Musik

15. Oktober 2025 (Mi.) - 19:30 - 21:00 Uhr
Basilika Sankt Lambertus, Düsseldorf-Altstadt

– beim IDO-Festival mit Ensemble Nu:n und Volker Jaekel (Orgel) –

Das Ensemble Nu:n folgt seit seiner Gründung 2003 der Idee, die mittelalterlichen Quellen abendländischer Musik im Hier und Jetzt mit modernen Instrumenten und Ausdrucksmitteln neu zu beleuchten.
Nu:n gab bisher zahlreiche Konzerte in verschiedenen Besetzungen in bedeutenden mittelalterlichen Kirchen und Festivals in ganz Deutschland, Europa und Kanada und veröffentlichte bei Raumklang drei CDs: „Salutare“, „Estampie“ und „Manigem Herzen“.
Volker Jaekel wird das Programm des Ensemble Nu:n an der Orgel musikalisch erweitern, kommentieren und mit seiner klangvollen und groove-orientieren Spielweise auf unnachahmliche Weise bereichern.
Das Programm schlägt einen Bogen von der frühen Einstimmigkeit hin zu komplexen, zeitgenössischen und auch improvisierten Klangwelten.

Siehe auch: https://www.ido-festival.com

CANTARE – Herbstworkshop im Piemont

Musik

17. Oktober 2025 (Fr.)
Garbagna / AL Piemont

Der jährliche Herbstworkshop von Nachtigall & Lerche Akademie für Gesang ist für ChorsängerInnen und begeisterte Non-Profis gemacht. Im schönen Dörfchen Garbagna im Piemont, der italienischen Heimat von Nicola Müllers.
Nicola Müllers, Leitung
Linus Geister, Klavier

Datscha Storys

Literatur

17. Oktober 2025 (Fr.) - 19:00 - 21:00 Uhr
Atelier, Lortzingstraße 1, 30177 Hannover

Lesung aus den Datscha Storys von Katia Tangian, die in Heft 44 der Literaturzeitschrift WORTSCHAU, hrsg. von Johanna Hansen und Wolfgang Allinger, erschienen sind.

Doppelausstellung „Das ist der Gipfel“

Bildende Kunst

18. Oktober 2025 (Sa.) - 02. November 2025 (So.) - 14:00 - 18:00 Uhr
Produzentengalerie Gaby Kutz, Marktstr. 6, 53902 Bad Münstereifel

„The Artist’s Friends“ – unter dieser Ausstellungsreihe zeigt Gaby Kutz in ihrer Produzentengalerie in Bad Münstereifel Kolleginnen und Kollegen mit denen sie mehr verbindet als nur der gleiche Beruf.
Im Oktober hat sie die Malerin Maf Räderscheidt zu Gast. In der Doppelausstellung „Das ist der Gipfel“ zeigen beiden Künstlerinnen ihre Interpretationen von Themen unserer Zeit.

Doch die Verbindungen gehen noch tiefer. Dass Bad Münstereifel der Ort des Geschehens ist, ist kein Zufall, denn hier begann auch die Geschichte der Kooperation der beiden Frauen. 2012 übernahm Kutz das Atelier von Räderscheidt, das diese seit 2009 am Entenmarkt gehabt hatte. So war diese Ausstellung bereits vor fünf Jahren geplant. Doch das Schicksal verhinderte die Ausführung. Denn die Eifelflut hat beide Frauen schwer getroffen. Das Atelier von Kutz am Bad Münstereifeler Markt wurde überschwemmt, genauso wie der Laden und das Lager von Räderscheidt, das sie in Gemünd gehabt hatte. Dort musste Räderscheidt den Verlust ihres Lebenswerks verkraften, während Kutz in Bad Münstereifel um ihre Existenz zu kämpfen hatte. Diese Erfahrungen schweißen zusammen, und so wird nun auch der langgehegte Plan einer gemeinsamen Ausstellung in Kutz‘ Räumen in Bad Münstereifel realisiert.

Am 18. Oktober wird von 14 bis 18 Uhr die Ausstellung mit Musik von Stephan Everling eröffnet. Die Finissage findet mit einem Künstlergespräch Sonntag, den 02. November, 15 bis 18 Uhr statt.

Öffnungszeiten
sind freitags bis sonntags jeweils von 12 bis 17 Uhr. An allen anderen Tagen und am Samstag, 1.November (Allerheiligen), sind Besuche nach Absprache möglich.

Doris Konradi, Dorissa Lem in der Lesungsreihe: Wort und Bild – Literatur trifft Kunst

Bildende Kunst, Literatur

20. Oktober 2025 (Mo.) - 20:00 - 21:30 Uhr
Kunstverein Bad Godesberg

doppelblind

Text: Doris Konradi
Zeichnung: Dorissa Lem

doppelblind ist eine interdisziplinäre Studie zu den Bewegungen, die von Kunst und Literatur ausgehen. Jenseits von Deutungen folgen die Autorin Doris Konradi und die Bildende Künstlerin Dorissa Lem in ihrem dritten gemeinsamen Buchprojekt den poetischen Spuren, die beim Lesen und Betrachten im Zwischenraum von Text und Zeichnung entstehen.
Zitate aus der zeitgenössischen Literatur werden von der Künstlerin „blind“ in Zeichnungen verwandelt. Die Zeichnung wiederum dient als Vorlage für einen Text, wobei die Autorin wiederum „blind“ reagiert, da sie das zugrundeliegende Zitat nicht kennt. Die Frechheit der dadurch entstehenden Verfremdung der literarischen Vorlage führt im unmittelbaren Austausch zwischen Sprache und Bild zu unerwartet Neuem. doppelblind ist eigenständiges Werk und zugleich Literaturbetrachtung mit ungewöhnlichen Mitteln. Eine Einladung zum Weiterlesen und sich der Literatur aus neuer Perspektive zu nähern.

Seit vielen Jahren arbeiten Doris Konradi und Dorissa Lem zusammen in Performance-Projekten und Text-Bild-Kooperationen, zu zweit oder mit anderen Künstler:innen. So entstanden die Publikationen: Am Rand der Haut (Wortschau-Verlag 2020) Perpetuum – Ein Text-Bild-Journal (2021 Edition Melos) und der Katalog Colour & Sound zum Livepainting-Projekt mit dem Kontrabassisten Jonas Gerigk (Bernstein-Verlag 2021).

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.