Werke von Mark-Andreas Schlingensiepen
mit Irene Kurka und Angelika Luz, Sopran,
notabu Ensemble
Werke von Mark-Andreas Schlingensiepen
mit Irene Kurka und Angelika Luz, Sopran,
notabu Ensemble
Jutta Biesemann und Anne Thoss (beide Kleve) starten gemeinsam die Ausstellungsserie der Orangerie des des Botanischen Gartens Münster.
Jutta Biesemann zeigt zwei Schwerpunkte ihres Schaffens: Stillleben und Fotografien von Installationen, die sie am Meer und anderswo gemacht hat.In ihren Stillleben faszinieren sie Dinge des Alltags. Eine Zitrone, ein Granatapfel, Spargel, ein alter Lippenstift…. Die Dinge begegnen ihr in der eigenen Küche, im Supermarkt, auf Flohmärkten und in Second Hand – Läden.
Jutta Biesemann isoliert die Gegenstände aus ihrer üblichen Umgebung und kombiniert sie in neuen, unvertrauten Arrangements.
Anne Thoss beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit den Spuren, die die Menschheit in Gesellschaft und Natur hinterlässt. In Form von Assemblagen und Fotocollagen, meist eingegossen in Epoxidharz , schaffen die Werke einen Raum der Reflexion über Erinnerung, Verantwortung und die Vergänglichkeit des Lebens.
Wie auf einer kleinen Theaterbühne beobachten wir Szenen, die aus einer Kombination von Fotografie, Malerei und kleinen Dingen besteht, die geschichtet übereinander gelegt werden. Eine Schatzkiste, in der man Erinnerungsstücke und Geheimnisse aufbewahrt.
Die Vernissage ist am Freitag den 01.05. um 15 Uhr. Es gibt viel Zeit für Gespräche.
Am Sonntag, den 10. Mai um 12 Uhr findet ein Konzert in den Räumen der Ausstellung in der Orangerie statt: Das Duo Colore mit Enrique Bernardo und Harry Wehking tritt auf.
Der Kunstverein 68elf zeigt im Rahmen der Kunstroute Ehrenfeld Werke seiner Mitglieder, – u.a. von Patricia Falkenburg – unter dem Motto „Irritationen und andere Fragwürdigkeiten“.
Am 02.05. ist die Ausstellung bis 20 Uhr geöffnet.
Weitere Laufzeit bis 31. Mai 2026, geöffnet jeweils donnerstags 15 bis 19 Uhr u.n.V.
die Ehrenfeld-Kunstroute 2026 lädt am ersten Maiwochenende zum Entdecken ein.
Mit erstaunlich vielen Künstler:innen und Orten wird die Ehrenfeld-Kunstroute richtig spannend.
Am 02.und 03. können Sie bei der Ehrenfeld Kunstroute 26 durch neue Ateliers und Galerien schlendern. Die interaktive Karte hilft, ein eigenes Kunstprogramm zu planen, oder Sie lassen sich einfach vom Veedel überraschen.
Mit dabei sind die GEDOK-Künstlerinnen: Ulla Birkner, Dorissa Lem und Beate Rosier.
Verdis Aida (1871) enthält eine der anspruchsvollsten, aber auch dankbarsten Partien für Mezzosopran im Kernrepertoire der Oper: die der Königstochter Amneris, die trotz rasender Eifersucht auf die Titelheldin am tödlichen Ende ihres Komplotts zur reuigen Büßerin wird und um Erlösung für die in Liebe Verstorbenen bittet.
Dalia Schaechter spielt Amneris, die nach dem Ende der Aida-Handlung auf ihr Leben zurückblickt und dabei noch einmal die vier Akte der Oper Revue passieren lässt. In der Reduktion des großen Tableaus auf das fein gezeichnete Psychodrama öffnet sich der Raum für eine neue Form des Musiktheaters, in der nicht nur die berühmte Partitur von einer einzigen Sängerin gemeistert wird, sondern auch der Statuskonflikt zwischen Sopran und Mezzosopran auf der Opernbühne zum Gegenstand der Verhandlung wird. Dazu erklingt Verdis Musik in einer unorthodoxen Interpretation, in der aus den verschiedenen Stilbiotopen der beteiligten Musiker:innen – große Oper, Jazz und Neue Musik – gemeinsam ein einzigartiger neuer Sound entsteht.
Mit Dalia Schaechter (Mezzosopran), Theresia Renelt (Klavier), Dorrit Bauerecker (Akkordeon) und Kurt Fuhrmann (Schlagzeug, Synthesizer)
Idee: Dalia Schaechter
Musikalische Leitung: Theresia Renelt
Regie: Arne Böge
Dramaturgie: René Michaelsen und Stephan Steinmetz
Premiere am 02. Mai 2026, weitere Vorstellungen:
3.,6. und 7. Mai 2026,
3.,4., 6. und 7. Juni 2026.
Herzliche Einladung zum
diskursiven Gespräch mit Iris Hoppe, Ida Dehmel-Kunstpreisträgerin 2024 im Frauenmuseum Bonn.
Der Philosoph, Kunsthistoriker und Kurator Konstantin Adamopoulos spricht mit der bildenden Künstlerin Iris Hoppe über das Prinzip der Ausbalancierung zwischen Kunst, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik unter Bezugnahme auf ihre Werke „Sense of Balance“ und „move in balance“ in der Ausstellung IDA DEHMEL: 1870–1942 Ihr Leben, ihre Zeit.
Werke von Fallah (UA), Brass, Dinescu, Zapf
Irene Kurka, Sopran, Martin Wistinghausen, Bass
REISE ZUM MEER – Malerei, Zeichnungen, Stoffskulpturen
Eröffnung: Montag, 04. Mai 2026, 19.00 Uhr
Catharina de Rijke gelingt eine emotionale-situative Malerei: Durchdringung = die Daseinserfahrung ist ihr wichtig. Sehen ist auch Spüren. Angeregt durch die Städtepartnerschaft Köln und Kyoto beschäftigt sich die Künstlerin seit vielen Jahren mit der asiatischen, ins Besondere der japanischen Kultur. Bei den Arbeiten entdeckt man im Pinselduktus, den Schwung des Farbauftrages Ähnlichkeiten mit der japanischen Kalligrafie Kunst. Parallel zu dieser entwickeln sich Formen eruptiv, aus einer starken inneren Konzentration heraus. Auf diese reagiert die Künstlerin wiederum kompositorisch im nächsten Arbeitsschritt. Dem ganzen wohnt, trotz aller Ernsthaftigkeit, etwas Spielerisches inne.
Catharina de Rijkes künstlerische Entscheidung ist die eines meisterlichen Schwebezustands, zwischen gegenständlicher Anmutung und Abstraktion. Die Künstlerin postuliert ein entschiedenes „Sowohl als Auch“. Sie setzt sich keine Grenzen aus der Entscheidung für die eine oder andere Lösung. Bei unserem Vorbereitungsgespräch letzten Mittwoch beschrieb sie mir dies treffend als niederländisches Element Ihrer Geisteshaltung. Sie kommt aus einem kleinen Land, das durch seine Topografie sehr weit wirkt. Als Küstenbewohner schon immer im Austausch mit dem Anderen. Eine Offenheit, die sich nicht nur aus der Sicht in und aus gardinenlosen Zweifensterhäusern der niederländischen Orte erklärt.
Reisen ist immer ein Prozess der Annäherung und der Entfernung zugleich. Der Begriff der See, des Meeres zudem ruft bei jedem Betrachter zunächst andere Assoziationen hervor, schon vor dem ersten Blick auf die Arbeiten der Künstlerin. In meinem Kopf legt sie so wie von Geisterhand eine verkratzte Vinylplatte auf und es erklingt Treuest‘s Hymne „La Mer“. Der Ein oder Andere verspürt den speziellen Geruch der See. Man gerät gerne in eine sinnlich-poetische Stimmung. (Sigrid Brandstetter, Kunsthistorikerin M.A.)
Musikalisch-literarischer Abend zu 100 Jahre GEDOK in der Lesungsreihe „Wort und Bild – Literatur trifft Kunst“.
In der GEDOK sind Künstlerinnen aller Disziplinen – Malerinnen, Bildhauerinnen, Schriftstellerinnen, Musikerinnen, Komponistinnen, aber auch darstellende Künstlerinnen und Kunstfördernde – vereint in einer Gemeinschaft mit dem Ziel, das künstlerische Schaffen von Frauen zu fördern und öffentlich sichtbar zu machen. Die GEDOK steht für Interdisziplinarität und überregionale Zusammenarbeit.
Im GEDOK-Buch „Künste ∙ Frauen ∙ Netzwerk“, das acht Autorinnen der GEDOK vorstellen, begegnen Texte Bildern und Skulpturen und treffen auf Kompositionen, die zu Texten oder Bildern entstanden.
Anne Krickeberg begleitet den Abend mit ihrer intuitiven Musik.
Als die Eltern spurlos verschwinden, sind die dreizehnjährigen Drillinge Mara, Lara und Sara auf sich gestellt. Was anfangs wie grenzenlose Freiheit scheint, wird schnell zu einem Abenteuer voller düsterer Enthüllungen. Bald schon werden sie mit den Schatten ihrer Vergangenheit konfrontiert. Mara, die entschlossene Anführerin, Lara, die verträumte Seherin, und Sara, die besonnene Beobachterin – jede trägt ein Geheimnis in sich. Ihre symbiotische Existenz wird auf die Probe gestellt, als sie sich den Phänomenen ihres verwunschenen Hauses stellen.
Poetisch und atmosphärisch dicht erzählt Nicola Quaß eine packende Geschichte über Isolation, Zusammenhalt und die Suche nach dem eigenen Ich.
Im zweiten Teil des Abends stellen wir die Autorin, die auch Teilnehmerin der Darmstädter Textwerkstatt war, mit ihrer bildstarken, am naturmagischen Realismus geschulten Lyrik vor, für die sie den Rolf-Bossert-Gedächtnispreis 2025 erhielt.
Moderation: Michael Hüttenberger, im Gespräch mit Kurt Drawert und der Autorin.
Musikalische Begleitung des Abends: Ulrich Pietsch und Noemi Wulfes (beide Violoncelli).