Aktuelles

Bekanntmachung des Vorstands

Aus dem Verein 15. Februar 2012

Liebe Mitglieder der GEDOK KÖLN,

in den vergangenen Wochen haben drei unserer Vorstandsmitglieder und eine langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterin ihren Rücktritt erklärt bzw. ihre Arbeit aus persönlichen Gründen niedergelegt.
Wir haben dies mit Bedauern zur Kenntnis genommen und respektieren die Entscheidungen.
Wir bedanken uns bei Brigitte Hellwig, MA (2. Vorsitzende), Gudrun Säuberlich-Spannagel, MA (Fachbeirätin Bildende Kunst), Prof.’ Dr. Ute Büchter- Römer (Fachbeirätin Musik) und Ute Tyrchan (Bildende Kunst/Büro) für ihre zum Teil langjährige Unterstützung, ihre Ideen und Mitarbeit und wünschen ihnen alles Gute.

Da wir satzungsgemäß eine Ersatzwahl aus den Mitgliedern des Vorstands vornehmen mussten, wird Angelika Wittek bis zur Mitgliederversammlung 2012 kommissarisch die Position der 2. Vorsitzenden übernehmen.

Wir freuen uns mit Ihnen gemeinsam unser Jubiläumsjahr im Herbst 2012 begehen zu können!

Der Vorstand GEDOK KÖLN

Internationaler Frauentag:

Aus dem Verein 8. Februar 2012

FRAUEN beREICHern – Mehr Cash in Frauentäsch Beginn: Donnerstag, 08. März 2012, 16:00 Uhr Veranstaltungsort: Historisches Rathaus, Rathausplatz, 50667 Köln Gemeinsame Veranstaltung der Kölner Frauenorganisationen Zum zweiten Mal setzt sich das Aktionsbündnis, eine Kooperation der Kölner Frauenorganisationen und frauenpolitischen Sprecherinnen, für die Belange von Frauen ein. Mit der Forderung „FRAUEN beREICHern – Mehr Cash in […]

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Nachruf – Dr. Grete Wehmeyer

Aus dem Verein 9. Januar 2012

Am 18. Oktober 2011 verstarb unser langjähriges Mitglied, die Pianistin und Musikwissenschaftlerin Grete Wehmeyer, wenige Tage nach ihrem 86.Geburtstag.

Wehmeyer studierte Musikwissenschaft, Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität zu Köln, sie promovierte zum Thema „Die Lieder von Max Reger“.
Außerdem absolvierte sie ein Klavierstudium an der Musikhochschule Köln.
Mit ihrem „Tempo giusto“ mischte Grete Wehmeyer in den 1980er Jahren die eingefahrene Musikszene auf.
Einen Namen machte sie sich auch als Expertin für Erik Satie. Ihre 1974 erschienene Biografie gilt bis heute als das deutschsprachige Standardwerk über den französischen Komponisten und Pianisten.

Sie schrieb zahlreiche Bücher – unter anderem über Max Reger, das Lachen in der Musik von Richard Wagner und Jacques Offenbach und eine „Kriminalgeschichte der Europäischen Klassischen Musik“ – und sie spielte mehrere Platten ein.

Seit 1965 gab sie für das Goethe-Institut in der ganzen Welt Konzerte, 1982 bis 1984 hatte sie eine Gastprofessur für Klavier an der Musashino- Akademie in Tokio; sie war freie Mitarbeiterin beim WDR und anderen Sendern.

Die GEDOK KÖLN wird sich an Grete Wehmeyer immer als vielseitige, geachtete Künstlerin und engagiertes Mitglied erinnern.

Nachruf – Walde Huth

Aus dem Verein 3. Dezember 2011

Wir trauern um unser Ehrenmitglied Walde Huth, die durch einen tragischen Unfall am 11. November 2011 verstarb.

1923 in Stuttgart geboren und in Esslingen aufgewachsen, studierte Walde Huth von 1940 bis 1943 Fotografie an der Staatlichen Schule für Angewandte Kunst in Weimar. Bis 1945 arbeitete sie in der Entwicklungsabteilung für Farbfotografie bei Agfa/Wolfen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg machte sie sich mit Porträt-, Theater- und Kunstfotografie selbstständig.
Nachdem sie 1946 das Atelier „Künstlerische Lichtbildwerkstätte“ in Esslingen eröffnet hatte, folgte 1953 ein großes Studio für Mode- und Werbefotografie in Stuttgart, in dem sie acht Mitarbeiter beschäftigte.
Mit ihrem Mann, dem Architekturfotografen Karl Hugo Schmölz, gründete sie 1958 in Köln das Studio für Werbung und Public Relations „schmölz + huth“ (bis 1986).
Walde Huth war Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Fotografie, des Bundes Bildender Künstler sowie der GEDOK KÖLN.

Nach dem Tode ihres Mannes löste sie das gemeinsame Studio 1986 auf und wendete sich wieder intensiv der Realisierung freier Themen zu.
Ihre Fotoarbeiten befinden sich in den Sammlungen der internationalen Museen.

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet statt am 07. Dezember um 13.30 Uhr in der Trauerhalle auf dem Nordfriedhof.

UNBESCHREIBLICH! weiblich! – Ausstellung

Aus dem Verein 7. November 2011

Am 05.11.2011 wurde die diesjährige Ausstellung des Fachbereichs Angewandte Kunst „UNBESCHREIBLICH“ weiblich“in der Handwerkskammer zu Köln eröffnet.

Es sprachen Christel Tomson, 1. Vorsitzende der GEDOK KÖLN, Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführer der HWK sowie Frau Prof.‘ Dr. Marita Bombek, Universität zu Köln

Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte Fietse Nowitzki.

Hier eine Fotogalerie von der Vernissage:
www.handwerksblatt.de

Und unter diesem Link finden Sie einen Artikel über die Ausstellung:
Kölner Stadtanzeiger

16. Künstlerinnenpreis NRW 2011

Aus dem Verein 18. Oktober 2011

Der 16. Künstlerinnenpreis des Landes NRW 2011
geht an die Performancekünstlerin Ulrike Rosenbach/GEDOK KÖLN.

„Ulrike Rosenbach gilt als die Pionierin der feministischen Performance in
Deutschland. Ihre symbolgeladenen, eindringlichen, oft archaisch anmutenden
Aktionen gaben der Performancekunst wichtige Impulse“, sagte
Kulturministerin Ute Schäfer bei der Überreichung des Preises im Museum Schloss Moyland.

Mit der Ausschreibung für Performance wurde erstmals eine interdisziplinäre Kunstform prämiert.
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis würdigt das Lebenswerk der Performancekünstlerin.
“Mit Ulrike Rosenbach erhält eine Künstlerin den Preis,
die als eine der ersten Künstlerinnen in den 70er Jahren die Rolle der Frau
thematisiert, mit ihrer Kunst Kritik am althergebrachten Weiblichkeitsbild
geübt und dem ein neues Selbstverständnis aus feministischer Sicht gegenüber
gestellt hat. Zudem hat sie sich immer aktiv für die Gleichberechtigung von
Künstlerinnen im internationalen Kunstbetrieb eingesetzt.
Durch den Einsatz von Live-Kameras bzw. Videoeinspielungen verlieh Ulrike
Rosenbach ihren Performances eine damals völlig neue Bildsprache. Ulrike
Rosenbach stellte dabei tradierte Rollenbilder in Frage und brach mit
idealisierten, klassischen Vorbildern“.

Die GEDOK KÖLN gratuliert Ulrike Rosenbach sehr herzlich zu dieser Auszeichnung.

Abstimmung für GEDOK KÖLN

Aus dem Verein 13. Oktober 2011

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde der GEDOK KÖLN, liebe Mitglieder,

in Deutschlands Vereinen engagieren sich unzählige Menschen ehrenamtlich. Diese wertvolle Arbeit möchte Ing Diba unterstützen und fördern. Mit „DiBaDu und Dein Verein“ startet die Bank ein neues Spendenprogramm:
1.000.000 Euro für 1.000 Vereine in Deutschland.

Machen Sie bei dieser Aktion mit und stimmen Sie für Ihren Verein – die GEDOK KÖLN!

Klicken Sie hier:

und Sie erfahren, wie Sie für die GEDOK KÖLN abstimmen können.

Bis zum 15. November 2011 ist die Abgabe Ihrer Stimme möglich.

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Staatspreise im Kunsthandwerk Nordrhein-Westfalen

Aus dem Verein 9. Oktober 2011

Die GEDOK KÖLN gratuliert ihrem Mitglied Corinna Loelgen Luxemburger Str. 226 50937 Köln www.corinnaloelgen.de zur Verleihung des Staatspreises Werkbereich Gerät aus Metall Desertbesteck/Meranthium Gabel – Löffel 925/-silber Aus der Begründung: „Vieles Großartige erhält seine beeindruckende Qualität dadurch, dass es aus dem Kleinen heraus einen ganz besondern Impuls ausstrahlt, der zu einer großen Wirkung führt… So […]

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1. Bücherbummel

Aus dem Verein 26. September 2011

Am 23. September hat die GEDOK KÖLN zu ihrem „1.Bücherbummel“ in die Hochstadenstraße 26 eingeladen. Zum Stöbern, Schmökern, Klönen – bei Kaffee, Tee und Gebäck.

Kleinere Überraschungen erwarteten die Gäste ebenso wie der neu gestaltete Hinterhof, der sich in seinem blumigen Outfit präsentierte.

Nachruf – GERDA NETTESHEIM

Aus dem Verein 12. Juni 2011

Am 04. Juni 2011 ist für uns alle überraschend und unfassbar unser langjähriges Mitglied Gerda Nettesheim im Alter von 63 Jahren verstorben.

Als allseits geschätzte und geachtete Künstlerin sah sich Gerda Nettesheim Zeit ihres Lebens als Grenzgängerin zwischen Kunst und Musik.
1947 in Troisdorf/Sieg geboren, aufgewachsen nach dem Krieg, saß sie bereits mit sieben Jahren am Klavier. Schon vor der Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule Köln galt ihr Hauptinteresse der modernen Musik. Sie spielte Bartok und Strawinsky zum Leidwesen der Nachbarschaft und ging in Stockhausen-Konzerte. Als zweites Instrument wählte sie für das Studium die Querflöte. Ihre Staatsarbeit schrieb sie mit Begeisterung über den „Wunderbaren Mandarin“ von Bela Bartok.
Ihr Examen machte Gerda Nettesheim in Musik, Philosophie und Kunst.

Sie selbst hat einmal gesagt:
„Meine Klangskulpturen entstehen als Auseinandersetzung in den Bereichen Plastik und Musik. Sie sind in der Regel veranlasst durch ein Bedürfnis nach elementarer Klangerfahrung und experimenteller Musik.“

Die GEDOK KÖLN wird sich an Gerda Nettesheim immer als vielseitige, geachtete Künstlerin und bescheidenen, warmherzigen Menschen erinnern.